Sommerteint erhalten

Ein bissl hält's noch

25. September 2011, 17:17
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    foto: apa/herbert pfarrhofer

    "Du siehst gut aus, so gesund und frisch", ist ein beliebter Satz Anfang September.

Jetzt oder nie: Das Bräune-Erhalten ist in diesem milden Herbst tatsächlich ein Thema - Geht das eigentlich? Karin Pollack hat Expertenrat und Tipps eingeholt

Es ist doch schon irgendwie so, dass der Herbst die Zeit der großen Komplimente ist. "Du siehst gut aus, so gesund und frisch", ist ein beliebter Satz Anfang September. Auslöser dieses guten persönlichen Eindrucks ist meist die im Sommer erworbene Bräune. Wer sich dabei immer gut mit Lichtschutz eingeschmiert hat, profitiert jetzt Länge mal Breite, weil sich langsam erworbene Bräune nämlich auch länger hält.

Warum man gut aussieht, hat zwei Gründe: Bräune lässt alle unschönen Rötungen, auch erweiterte Äderchen verblassen. Das ist gerade auf den Beinen besonders vorteilhaft, weil Besenreiser und Krampfader weniger augenfällig sind. Für Frauen, die gerne Röcke tragen, ist dieser Effekt besonders erfreulich. Schön war das besonders diesen September, denn dank des beständig schönen Wetters konnte diesen Herbst wirklich viel gebräuntes Bein gezeigt werden.

Permanente Erneuerung

Die aktuell entscheidende Frage: Wann wird diese schöne Bräune wieder vergehen? Die realistische Antwort: Bald. "Die Haut bildet sich ständig neu, nach rund 28 Tagen hat sie sich vollständig erneuert", erklärt die Wiener Hautärztin Alice Pinc und meint damit den permanenten Abschuppungsprozess. Derzeit sind ja noch jene Hautzellen an der Oberfläche, die in der Urlaubssonne durch Melanin - dem körpereigenen Schutz gegen die schädliche UV-Strahlung - gefärbt wurden. Der Körper entledigt sich ihrer gerade. Ein sicheres Anzeichen dafür ist der leichte Grauschleier. Das sind die abgestorbenen Hautschuppen, die die Bettlaken derzeit schneller als sonst gräulich und damit grauslich aussehen lassen.

Wer seinen Sommerteint so lang wie möglich erhalten will, darf drei Dinge auf keinen Fall machen: In die Sauna gehen, ausgedehnte Vollbäder nehmen oder Körperpeelings machen. All diese Maßnahmen lassen die Bräune noch schneller als ohnehin verschwinden. Dagegen sollte Einschmieren zur täglichen Routine gehören.

Übrigens: Nicht nur die Sonne lässt unsere Haut so gut aussehen, auch das mehrmalige Einschmieren war für die Haut eine wahre Kur. Einschmieren bleibt eine gute Sache. Ein Tipp für Crememuffel: Sich nach dem Duschen rückfettende Körperöle in die Haut einmassieren. Dadurch entsteht eine Emulsion, die schnell einzieht und eine ähnliche Wirkung wie reichhaltige Körpercremen hat. Ganz generell verlangsamen Öle für Körper und Gesicht auch den Abschuppungsprozess. Wer sich ohnehin gerne einschmiert, könnte es gerade im Herbst aber auch einmal mit Selbstbräunern probieren. Es gibt sie in unterschiedlichen Darreichungsformen. Auf gebräunter Haut kann auch nicht besonders viel schiefgehen.

Vitaminreiche Ernährung

Pflegetechnischer Luxus sind Feuchtigkeitsmasken oder Pflegekuren in Form von Seren, die es mittlerweile sogar auch in den Körperpflegelinien gibt. Das versorgt die trockene Haut mit Feuchtigkeit und lässt sie - Bräune hin oder her - auch frischer aussehen. Und Feuchtigkeit und Pflege brauchen nach einem salzigen Meeraufenthalt auch die Haare, vor allem wenn sie gefärbt sind.

Von Solarienbesuchen hingegen raten Hautärzte dringend ab. "Wir wissen aus Studien, dass Personen, die vor Vollendung des 30. Lebensjahres mehr als zehn Mal pro Jahr ein Solarium besucht haben, um 7,7 Mal häufiger ein Melanom entwickelten als Personen aus der Vergleichsgruppe", so Hautärztin Pinc. Seit letztem Jahr ist der Solariumsbesuch deshalb auch für Jugendliche verboten worden. Davon, dass Erwachsene vernünftiger sind, ging der Gesetzgeber aus.

Oft genannter Ratschlag zum Erhalt der Sonnenbräune ist übrigens auch eine vitaminreiche Ernährung, also Früchte, Gemüse, Salat, Fisch und Nüsse. Ein Glas Karottensaft pro Tag soll die Haut sogar ein wenig von innen färben. Allerdings: Wenn es draußen erst einmal kalt ist, dann sieht die Bräune niemand mehr. (Karin Pollack/Der Standard/rondo/23/09/2011)

Don Draper
00
26.9.2011, 15:49

UAAAAH, MEINE AAAUGEN !!!

:-:¦¦¦¦:+_†_+:¦¦¦¦:-:
00
26.9.2011, 03:45
no Bläss, oh! Bleech!

wolfetone
 
114
25.9.2011, 22:37

Ich für meinen Teil finde ja deformierte Füße wie auf obigen Bild weiß wie gebräunt gleich schiach.

Martina77
00
5.10.2011, 00:12
kommt von den High Heels

Die Frostbeulen kommen von den Stöckelschuhen.

Früher war mehr Lametta.
00
25.9.2011, 20:31

schnarch

werwolfi
03
25.9.2011, 19:53

“Davon, dass Erwachsene vernünftiger sind, ging der Gesetzgeber aus.“

sagt das doch endlich einer der Petznerin...

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