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Hochbegabtenförderung gleich zu Beginn der Volksschule?
Eine Mutter will beim Elternabend wissen, ob es sinnvoller sei, das Kind gleich während der ersten Klasse auf die Hochbegabtenschule zu geben oder damit lieber bis zum Ende des Schuljahres zu warten - damit die Klassenkollegen nicht zu stark frustriert werden. Immerhin. Die Lehrerin schluckt und meint, es sei wohl erst einmal richtiger, zu schauen, wie sich das Kind generell beim Schreiben und Rechnen anstelle, bevor man ihm den Nobelpreis verleihe. Nein, sagt sie nicht.
Aber man kann ja bei unverbindlichen Antworten hineinlesen, was man will. Ein besorgter Vater fragt, ob man auf die Hausaufgabenhefte statt farbloser Klarsichtschutzhüllen auch bunte geben dürfe. Das Kind möge die Farbe blau viel lieber als durchsichtig. Dann will jemand wissen, wohin es denn in ungefähr acht Monaten am Schulwandertag gehen werde und ob man sich dafür freiwillig als zusätzliche Begleitperson melden könne. Nein, sagt dann der dazugestoßene Direktor, Schachleistungskurse werde es wohl erst ab der dritten Schulstufe geben können. Vorerst reiche das Erlernen friktionsfreien Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielens. Alle in der Klasse machen sich Notizen. Sie sitzen auf Kindersesseln und schauen erwachsen.
Der Dichterfürst würde jetzt gern rauchen oder schreien oder so. Die Eltern älterer Kinder haben ihm aber erklärt, dass die Volksschule so etwas von gar nichts gegen die Mühen des Gymnasiums sei, dass das jetzt auch übertrieben erscheinen würde. Apropos, wie bringt man eigentlich ein Kind ins Gymnasium, so es wider Erwarten nicht ganz so hochbegabt wie vermutet ist? (Christian Schachinger, Rondo, DER STANDARD, 23.09.2011)
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Die Freiheit, das Internet nicht zu nützen, sollte aber gratis zu haben sein
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Warum lache ich immer, wenn mir gerade etwas Schreckliches passiert? Ist das Galgenhumor? - Kolumne von Christian Schachinger
Am Freitag gibt's Fisch mit viel Gemüse, am Samstag was schnelles Vegetarisches - aber am Sonntag wäre endlich etwas Gescheites zum Essen recht
wenn es nicht so traurig wäre könnte man ja lachen! treffend beschrieben. Es tröstet mich, dass es woanders auch nicht anders ist. Der Dichterfürst hatte noch Glück im Unglück. Die Jausenfrage ist auch beliebt und es ist eigentlich schon höchste Zeit, die Farbe der Servietten für die Erstkommunion zu diskutieren.(kein Spass)
aber gleichförmigkeit, nein! wie wär's, wenn das kind sich in seinem selbstgewählten reich (z.b. farben der klarsichthüllen) zurechtzufinden hat? funktioniert, war bei mir auch so. dieses thema (elternabend) ruft bei mir aversionen gegen das system (und dessen hüter) hervor.
Ich ziehe da den Vergleich zu effizienten Prozessen bei meinen (Unternehmens-)Kunden, wo auch nicht jeder Mitarbeiter sein eigenes System haben kann, wenn's effizient laufen soll.
DIe FRage ist immer: Gibt es einen sinnvollen GRund, oder ist es nur Gewohnheit.
welches ziel man bei schule/erziehung verfolgt: förderung des potentials und der kreativität, befähigung zu eigenständigem denken und kritikfähigkeit, respekt vor der vielfalt der persönlichkeiten? ich hoffe, dass dies der fall ist.
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