Das Aroma des Marillennektars erinnert an heiße Julitage - Die Frucht stammt aus einem biologisch bewirtschafteten Wachauer Garten im Kremstal
Dass Josef Mantler in Gedersdorf im Kremstal herausragenden Wein macht, darf als bekannt vorausgesetzt werden. Dass er aber auch außergewöhnlich guten Marillennektar herstellt, und zwar in der Wachau, aus familieneigenen Marillen - das wissen vergleichsweise wenige. Verantwortlich ist seine Frau Margit, eine aus Oberarnsdorf gebürtige Wachauerin, die dem Umzug ins Kremstal einst nur unter der Bedingung zustimmte, dass es auch weiterhin einen Wachauer Garten mit Marillen geben solle.
Worauf eben einer angeschafft wurde, der seitdem biologisch bewirtschaftet wird. Der Fruchtgehalt des Nektars (purer Saft wäre zu dickflüssig) liegt deutlich über jenem vergleichbarer Produkte. Das Aroma holt einen noch einmal zurück in jene lang verflossenen, heißen Julitage, da der Sommer ganz kurz auch einer war und die Marillen aus der Wachau von einer saftigen Wucht, die einen glatt umhaut vor Wohlgeschmack. Gespritzt trinken, wenn es sein soll auch mit Sprudel! (corti/Der Standard/rondo/05/08/2011)