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Klappbar, tragbar, eingerichtet und in verschiedenen Größen gibt es die mobilen Hütten aus der Transportbox-Familie.
Während sich der Traum vom Fliegen längst erfüllt hat, dauerte es mit dem Wunsch nach dem Schneckenhaus für Zweibeiner ein wenig länger. Mittlerweile sind Bernhard Geiger und Armin Kathan jedoch per pedes mit ihrer "backbagbox" auf dem Rücken unterwegs und demonstrieren die Funktionstüchtigkeit des ineinanderklappbaren, autarken, mobilen Wohnsystems, welches aufgeschlagen fünffachen Raum schafft und sofort benutzbar ist.
Schon zu Studienzeiten arbeiteten die beiden Architekten von holzbox tirol zusammen, und schon damals tüftelten sie an Ideen fürs tragbare Heim, bei dem freilich ganz andere Regeln gelten als im Hausbau. Das erste kleinste Haus der beiden steckt heute noch als Minibox wie ein Vogelhäuschen auf dem Liftschacht ihres Büros in Innsbruck. Der Würfel mit 2,60 Metern Seitenlänge ist beliebtes Gästequartier für bis zu vier Praktikanten oder Architekturtouristen.
Häuser für Katastrophengebiete
Der aktuell kreierte Prototyp bagbackbox ist nun die XXS Lösung aus der Familie der Transformboxen. Durchgedacht sind die Varianten in verschiedenen Größen: Von Zwei-Personen-Häuschen als Aufsatz für Fahrradanhänger bis hin zu Familienunterkünften für Pick-up-Fahrzeuge. Geplant sind auch ein nicht genehmigungspflichtiges, weil versenkbare Feriendomizil und als ganz großes Anliegen der Architekten: Temporäre Häuser für Katastrophengebiete.
Für Armin Kathan ist das Leben ein Boxenstopp. Die bauliche Idee von backbagbox zeigt alles zwischen Wiege und Sarg, philosophiert er. Die finale Lösung gibt es nicht, alles bleibt in Bewegung. Im Schneckentempo, mit dem Haus auf dem Rücken, wird das Leben entschleunigt. Des Wanderers Lust ist auch, sich gemütlich und trocken zurückziehen - die Vorteile gegenüber Zelten sind offenkundig. Das Traggestell für den Rücken und die Wanderstöcke dienen als statische Pfeiler.
Im goldenen Schnitt
Ist das Gelände völlig unwegsam, kann die winzige Box an einen Baum oder Felsen gehängt werden. Hier hakt Bernhard Geiger ein. Nicht nur die Naturverbundenheit, sondern auch traditionelle Bauvorstellungen werden humorvoll aufgenommen: So hat ihr "Tirolerhaus" ein Satteldach. Es steht als Wohnquadrat auf seiner diagonalen Spitze und macht somit ausgestrecktes Liegen wie Stehen möglich. Der Mensch ist das Maß und bagbackbox liegt im goldenen Schnitt.
Am Lagerplatz wird in Minutenschnelle zwei- dreimal geklippt und geklappt und das kleine Raumwunder steht. Die Ausgangsbox mit 100 x 50 x 60 Zentimetern inkludiert auch die Möblierung: Der Sitz, in dem eine verschließbare Humustoilette integriert ist, lässt sich zusammen mit dem Tisch in das Bett verwandeln, Solarzellen wärmen den Wasserbeutel, an dem eine Außendusche angeschlossen ist. Den Rest gibt's im Camping Bedarf. Zugegeben, beim Einstieg muss man sich ducken, dafür sind sogar Türen und Fenster vorhanden, natürlich klappbar. (Martina Pfeifer Steiner/Der Standard/rondo/29/07/2011)
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aber für Radreisen käme so eine Box für mich nicht in Frage.
Da ist mir sowas lieber: http://www.youtube.com/watch?v=o... ded#at=177
Glaube nicht, dass der Aufbau viel länger dauert. Außerdem: 1,7kg VS. (?)
Allein: "Der Sitz, in dem eine verschließbare Humustoilette integriert ist, lässt sich zusammen mit dem Tisch in das Bett verwandeln."
Lässt mich ein bißchen zögern, bin halt mit IKEA aufgewachsen wo nicht immer alles 100pro dicht ist...
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