Hurra, Birra!

21. Juli 2011, 17:15
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Kein helles Schüttgetränk, sondern ein auch im Alkohol muskulöses, hoch verdichtetes Gebräu

Dass die Italiener ganz außerordentlich interessantes Bier machen, wissen hierzulande nur echte Auskenner - in London oder New York hingegen brauchen italienische Restaurants gar nicht mehr aufsperren, wenn sie nicht ein ordentliches Arsenal an Birre artigianali diverser Kleinbrauereien eingekühlt haben.

Sternekoch Marco Batali hat an der Fifth Avenue (NYC, genau) soeben eine Rooftop Brewery eröffnet - gemeinsam mit Leonardo di Vincenzo aus Latium, der auch das rechts abgebildete India Pale Ale braut. Wie fast alle neuen, italienischen Biere ist es kein helles Schüttgetränk, sondern ein auch im Alkohol muskulöses, hoch verdichtetes (und ganz außergewöhnlich hopfenaromatisches) Gebräu, das sich am besten aus einem Burgunderglas verkosten lässt, in dem sich die vielfältigen Aromen entsprechend einfangen lassen.

Kein Bier zum Runterkippen (darin waren die Italiener ja noch nie gut), viel mehr eines zum, ja wie sagt man's nur, Genießen. Gibt es einstweilen nur im Webshop von Clemens Kainradl, der noch allerhand andere extrem interessante Biere importiert, oder in der neuen China Bar von Simon Xie Hong in der Burggasse. (Severin Corti/Der Standard/rondo/22/06/2011)

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