Waldheidelbeeressig: Wald, fruchtigsauer

18. Juli 2011, 00:37
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Stundenlang möchte man an der Flasche schnüffeln und ihren Inhalt über Rehcarpaccio und Radicchiosalat träufeln

Was ein geschickter Landwirt ist, der schafft sich ein zweites Standbein. Einzig auf die Subventionen warten, die die EU, nur so zum Beispiel, für Mais-Monokultur-Fabriken (früher einmal Bauernhöfe genannt) bereithält, ist halt nicht jedermanns Sache.

Familie Farmer-Rabensteiner aus dem steirischen Bad Gams etwa unterhält einen umfangreichen Webshop, in dem neben dem hofeigenen Kürbiskernöl eine ganze Fülle weiterer, selbst hergestellter Produkte von Likör über Marmeladen bis zu allerhand Essig angeboten wird. Über das alles kann hier kein qualifiziertes Urteil abgegeben werden, weil einzig der Waldheidelbeeressig verkostet wurde. 

Duft von frischen Heidelbeeren

Der aber ist wirklich super (nicht vom Etikett auf den Inhalt schließen!), stundenlang möchte man an der Flasche schnüffeln und ihren Inhalt über Rehcarpaccio und Radicchiosalat und, in ganz geringer Dosis, auch über kalt geräucherten Saibling oder gebratene Steinpilze träufeln.

Wie eine fruchtige Essenz des Waldes steigt der Duft von frischen Heidelbeeren auf, dass man ganz automatisch an Sommerfrische und lang vergangene Abenteuer im dunklen Tann denken muss. Ach, wie köstlich! (corti/Der Standard/rondo/15/07/2011)

  • Waldheidelbeeressig, € 6,50 / 250 ml + Versandkosten, bei Familie Farmer-Rabensteiner, Furth 8, 8524 Bad Gams, Webshop unter www.kuerbiskernoel.at
    foto: matthias cremer

    Waldheidelbeeressig, € 6,50 / 250 ml + Versandkosten, bei Familie Farmer-Rabensteiner, Furth 8, 8524 Bad Gams, Webshop unter www.kuerbiskernoel.at

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