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Die Zeit für chemische Peelings ist jetzt optimal.
Schön war's wieder zu Weihnachten, Silvester ist auch vorbei, aber alles war auch wieder ein bisschen anstrengend. Alkohol, fettes Essen und viel zu wenig Schlaf. Das ist auch der Grund dafür, dass bei vielen im Jänner das subtile Bedürfnis nach Neuanfang und Läuterung aufflackert. Das Gesicht ist fahl und blass, die Pigmentflecken sind jetzt, wo auch die letzte Bräune aus jedem Gesicht gewichen ist, besonders sichtbar, am Nasenrücken etwa oder auf der Stirn. Was einst als Sommersprosse hätte durchgehen können, ist jetzt eindeutig ein dunkles Zeichen für den Alterungsprozess.
Aus Sicht des Dermatologen hat Hautregeneration in den Wintermonaten Hochsaison. "Die Zeit für chemische Peelings ist jetzt optimal", sagt der Wiener Hautarzt Markus Dawid, Vorstand der Abteilung für Dermatologie im Kaiser-Franz-Josef-Spital. Durch Säure wird die oberste Hautschicht abgeschliffen, das wiederum signalisiert tieferliegenden Zellen in den unteren Schichten, die Produktion von neuem Material anzukurbeln. "Das regt die Zellregeneration an, die Haut wird gut durchblutet und bekommt die rosige Ausstrahlung, die sie in der Adventszeit verloren hat", sagt Dawid.
Allerdings: Ein Peeling mit Frucht- oder Trichlorid-Essigsäure ist keine Instantbehandlung. Wenige Stunden nachher (die Säure wird mit einem Wattestäbchen beim Hautarzt aufgetragen) wird die Haut heiß und rot - wenn draußen ein kühler Wind bläst, ist das also geradewegs wohltuend. Nach der akuten Phase, kommt die Zeit, in der sich die alte Haut schuppt, ein Prozess, der durch reichhaltige Cremen gelindert werden kann. Und auch in dieser Phase der Verschönerung ist kaltes Winterwetter angenehm, weil fette Cremen mit oder ohne Peeling immer eine gute Sache im Winter sind.
"Wer immer noch glaubt, dass die Haut bei Peelings dünner wird, irrt", sagt Dawid. Das Gegenteil sei der Fall. Eine Woche nach dem Peeling ist die neue Haut fertig, frisch und klar, die Haut hat ihre Akutreparatur abgeschlossen und auch die Kittsubstanz zwischen den Zellen wurde erneuert. Die gute Nachricht: Dadurch, dass die oberste Hautschicht brandneu ist, können Seren und Pflegeprodukte ihre Wirkung viel besser und unmittelbarer entfalten. Die guten Anti-Age-Produkte sollte man sich also ebenfalls in den ersten Wochen des Jahres gönnen. Kaufen muss man sie ohnedies meist selbst, denn niemand wagt, einem zu Weihnachten Anti-Aging-Produkte zu schenken. Schade eigentlich, denn aus lauter Angst zu beleidigen, müssen die Nichtbeleidigten jetzt selbst in die Tasche greifen. Schönheit muss leiden. (Karin Pollack/Der Standard/rondo/14/01/2011)
Zur Ansichtssache: Schadensbegrenzung
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sind unnötig und nicht ungefährlich. Sie lassen die Haut schneller altern.
Die Haut ist - neben der Lunge - das größte Organ, das Schlackenstoffe abtransportieren kann. Sie ist dazu noch das Organ mit den meisten Nerven - zeigt also sehr deutlich Stress und Emotionen an.
Die Hautpflege sollte so aussehen:
1. Stressvermeidung bzw. richtiges Stressmanagement.
2. Naturbelassene Ernährung (Mischkost).
3. Tägliche Bewegung im Freien.
4. Bauchatmung! am besten immer wieder tiefe Atemzüge in frischer Luft - das versorgt mit Sauerstoff.
4. Kein Rauchen - das verengt die Poren.
5. Kosmetik: KEINE ERDÖLPRODUKTE! Erdölderivate, und daraus bestehen die meisten Kosmetika, verstopfen die Poren. Biologische Produkte - und wenige (Reinigung, Cremes).
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