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Bekanntschaften sind das Salz in der Suppe?
Foto: www.pixelio.de/Günter Havlena
Bubi: "Das Konzept der Freundschaft wird überbewertet. Am Ende macht es für mich keinen Unterschied, ob ich jahrzehntelang mit einem Soziopathen oder einem Bussibären befreundet bin. Man kann sich zur Not arrangieren. Streit und Reibung tragen als Fundament einer Beziehung möglicherweise länger als etwaige tapfer-naiv bemühte Blödheiten wie die vielbemühten ,Seelenverwandtschaften'."
Der Dichterfürst: "Die interessantesten und für eine Beziehung wertvollsten Menschen sind die, die man absolut nicht ertragen kann. Mit den Langweilern vegetiert man, mit den Verhaltensauffälligen blüht man auf. Wenn ich es mir finanziell leisten könnte, hätte ich Bedienstete, keine Familie."
Bubi: "In Wahrheit will ich niemanden kennenlernen. Die vier, fünf Handvoll Leute, mit denen ich zu tun haben muss, reichen mir vollkommen. Neue Bekanntschaften sind nicht das Salz in der Suppe, die ein für Blümchentapeten in der Sprache Anfälliger wie du vielleicht Leben nennen würde. Sie sind die Tränen im Meer des depperten Daseins. Oder so."
Der Dichterfürst: "Wir fahren einmal im Jahr miteinander ans Meer, aber immer an denselben Ort. Scheiße wird auch nicht besser, wenn man die Ernährung umstellt."
Bubi: "Wer in jungen Jahren beispielsweise immer nur mit blonden Frauen näher zu tun hatte, weil die Mama blond war, wird sich später nur schwer umstellen können. Wenn man einem Menschen begegnet, sagt man bezeichnenderweise, dass man jemanden trifft. Treffer, versenkt." (Christian Schachinger/Der Standard/rondo/14/01/2011)
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Nur eine einsame Motorsense stemmt sich gegen die Idylle und schneidet Dissonanzen in den Frieden
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Frostschäden, Heizungspumpen, geplatzte Leitungen oder im Warmwasserbehälter schwimmende Eisberge - Der Beginn der Sommersaison im ländlichen Elend
Eiseskälte, quängelnder Nachwuchs und ein Funkloch werden für den Dichterfürsten zur Zerreißprobe
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Die schlechte Laune schaukelt sich im morgendlichen Kontakt mit anderen Leuten draußen vor dem Bett weiter hoch
Auch die gute alte Midlife-Crisis scheint heute weit nach vorn verlagert
Mit dem Auto einkaufen gehen und Plastiksackerln sparen kriegt man aus einem Landei nicht so schnell raus
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Sexsucht manifestiert sich beim jungen Mann gewöhnlich dadurch, dass er außer Igeln und Schlangen im Wesentlichen alles geil findet - Später legt sich das
Es geht um jene Werke unbekannter Autoren aus ferneren Weltgegenden, die sich über Monate anhäufen und plötzlich vulgärpsychologischen Sinn ergeben
Rauchenaufhören ist nicht schön - Wirklich schlimm wird es dann, wenn man nicht selbst mit dem Rauchen aufhört
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Die Freiheit, das Internet nicht zu nützen, sollte aber gratis zu haben sein
Wenn es kalt wird, weiß man wieder, warum man mit 18 aus dem Dorf geflüchtet ist - Kolumne von Christian Schachinger
Warum lache ich immer, wenn mir gerade etwas Schreckliches passiert? Ist das Galgenhumor? - Kolumne von Christian Schachinger
Am Freitag gibt's Fisch mit viel Gemüse, am Samstag was schnelles Vegetarisches - aber am Sonntag wäre endlich etwas Gescheites zum Essen recht
Dürfen's auch blaue statt durchsichtiger Klarsichthüllen auf den Heften sein, fragt ein besorgter Vater...
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