Das Öl der Buche

16. Oktober 2010, 19:24
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Das Produkt der Woche hat eine lange Tradition, wird aber hauptsächlich in Notzeiten hergestellt

Buchen müssen zumindest 40 Jahre alt sein, bevor sie erstmals Früchte tragen. Öl aus Bucheckern hat eine lange Tradition, aufgrund der mühsamen Sammlung und des geringen Ertrags aber wurde es hauptsächlich in Notzeiten gepresst - wenn der Fettbedarf in erhöhtem Maße aus Wildsammlung gesichert werden musste. Die Ölmühle Fandler, die in den vergangenen Jahren schon viele exotische Öle aus heimischen Wild- und Kulturpflanzen neu aufgelegt hat und das Repertoire heimischer Spezialitäten damit erweitern half, füllt das Bucheckernöl als Cuvée ab: 45 Prozent Bio-Haselnussöl werden zugesetzt. "Weil es sonst zu bitter wäre", sagt Fandlers Pressmeister Peter Schloffer, was man angesichts des geschmeidigen Abgangs des Endprodukts kaum glauben mag. Ist jedenfalls bis oben voll mit wertvollen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Antioxydantien und verleiht herbstlichen Salaten, Saucen (Wild!) und Desserts jenen wilden Kick, nach dem sich die Großköche der Welt dieser Tage verzehren. (corti/Der Standard/rondo/15/10/2010)

  • Bucheckernöl-Cuvée von der Ölmühle Fandler, 0,1 l EURO 18,90, nur via www.fandler.at
    foto: der standard

    Bucheckernöl-Cuvée von der Ölmühle Fandler, 0,1 l EURO 18,90, nur via www.fandler.at

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