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Auf Stelzen über dem Donaukanal.

Das Motto-Restaurant bei der Schiffsstation der Linie Wien-Bratislava am Schwedenplatz.
Im Restaurant des mächtigen Stelzenbaus spürt man die Spannung ganz buchstäblich, unter der das Szenevolk seit der Eröffnung des Motto am Fluss zu stehen scheint: Die langgezogene Struktur über der Bootsanlegestelle vibriert unter der Last der Gäste, die die zwei weitläufigen, von den BEHF-Architekten (Fabios, Kim kocht ...) ausgestatteten Lokale bestaunen wollen. Wann's es nur aushält!
Die Aufregung ist nachvollziehbar: Wenn Szenewirt Bernd Schlacher (Motto, Halle, Kunsthalle, Life-Ball-Catering ...) mitten in der Krise ein Projekt von derartiger Größe und Wow-Faktor auf den Kanal stemmt, dann wollen eben möglichst alle möglichst gleich wissen, ob sich das Warten gelohnt hat.
Oben gibt es ein Café mit weitläufiger Terrasse, in dem Burger, Salate und aufwändig gebaute Mehlspeisen serviert werden, einen Stock tiefer ist das Restaurant, in dem man klimatisiert und bei geschlossenen Fenstern speist. Der Boden ist schwarz-weiß gefliest, an die Wand schmiegt sich ein glanzlackierter Kirschholzverbau, auch die Tische und die mit Samt bespannten Bänke und Fauteuils sind daraus gezimmert. Zwar steckt das Personal nicht in italienischen Kellnerjacketts, dennoch ist das Bemühen offensichtlich, stilistisch an das Flair der venezianischen 1950er-Jahre anzuschließen, als sich Orte wie Harry's Bar oder das Bauer-Grünwald dergestalt in Schale warfen.
Milzschnittensuppe und Jakobsmuscheln
Für das Essen zeichnet Mario Bernatovic verantwortlich, der zuletzt in einigen der angesagtesten Küchen New Yorks gearbeitet hat. Im Restaurant fällt das auch preislich breit gefächerte Angebot auf, wo zwischen Milzschnittensuppe und Jakobsmuscheln auf Meeresspargel so ziemlich jeder auf Geschmack und Kosten kommen sollte. Die Muscheln beeindrucken durch meeresduftige Frische und eine fantastisch fruchtige Tomatensauce mit zartem Curryton. Sehr gut auch die samtig kühle Panna Cotta vom Fenchel mit Flusskrebsen und aniswürzigem Paradeisersorbet (im Bild), auch das Wurzelfleisch vom Saibling - ein denkbar brachialer Name für den zart pochierten Fisch mit Wurzeljulienne, Kren und Petersiliensauce - überzeugte. Bei den Fleischgängen besteht noch Aufholbedarf: Croustillant vom Kalbskopf gerät vergleichsweise derb, der Schmelz des Fleisches kann sich unter den fettig gebratenen Brotscheiben nicht durchsetzen. Hirschkalbrücken trägt an dem Mantel aus stark rauchigem Speck ebenso schwer wie an den Beilagen - Rollgerste, Wirsing und Rettich -, die man sich tiefwinterlicher kaum vorzustellen vermag. Nicht versäumen: die Desserts, speziell die Pfirsich-Bavaroise! (Severin Corti/Der Standard/rondo/16/07/2010)
Restaurant Motto am Fluss
Franz-Josefs-Kai Höhe Schwedenbrücke
1010 Wien
Tel.: 01/252 55-10
Küche tägl. 18-23.45 Uhr (ab Sept. auch 11.30-14.30)
VS EURO 4,50-15, HS EURO 8,90-24,90
Fotos: Gerhard Wasserbauer
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Ich war gestern mit 3 anderen Personen dort, und bin ziemlich enttäuscht worden, vor Allem nach der sehr positiven Kritik Cortis hatte ich mir mehr erwartet.
Das Essen war für die Preislage mehr als unterdurchschnittlich. (Und das es in einem Lokal nicht einmal ein Weissbrot gibt, ist schon peinlich. Es wurde Schwarzbrot zum Beef tartar gerreicht.)
Die Tagliatelle mit Waldpilzen waren vor Allem fett.
Das Schlimmste ist aber das unbeholfene, unprofessionelle Service der Kellner.
Schade, ich werde hier sicher nicht mehr hingehen.
Ich war 2x dort. Ewig gewartet , extrem unfreundlicher Kellner. Cocktail nur Zucker und Eis. Am Naschmarkt gibt es bessere Cocktails.
Beim zweiten Mal bin ich nur hin weil ein Freund hin wollte. Wieder ewig gewartet. Nach 45 Minuten endlich mal unseren Kellner gesichtet und gefragt wann unser Wein kommt. Wir würden schon 45 Minuten warten. Seine Antwort: Na sooo lang wartens auch noch nicht....
Als er dann wieder nicht gekommen ist haben wir eine Kollegin angesprochen, die hat ihn dann gefragt gefragt was los sei weil er grade im Anmarsch war. Er hat dann vor uns gemeint er packe das Alles nicht mehr, er schmeisse Alles hin. Mich sieht das Lokal sicher nie wieder.
Lokalkritiken sind oft bezahlt..
...waren gestern auch da.
20 Minuten auf das erste Getränk gewartet, dazu dreimal Wasser bestellt, das dann beim vierten Mal gekommen ist. Motto-Burger roh, zurück in die Küche geschickt, der selbe Burger kommt nochmals - immer noch roh; Essen stehen gelassen; Kellner ignorieren bzw. schauen einen nicht an; Dreimal die Rechnung verlangt, nach 45 Minuten endlich zahlen dürfen, und verrechnet hat sich der Kellner auch noch - zum Glück wenigstens zu unseren Gunsten. Wirklich schwache Performance und das bei sehr teuren Preisen,
ich sitze mit einem Freund im Restaurant Bereich und wir gönnen uns grade einen Drink. Wir sind etwa 20 - 25 min. in dem Lokal dass recht gut besucht ist. Der Kellner kommt an unseren Tisch und meint dieser wäre ab 20:00 (es war ca. 18:45) reserviert, Anweisung vom Chef!!!
Wir waren beide sehr erstaunt dass ein bereits besetzter Tisch einfach so reserviert wird. Sowas habe ich noch nie erlebt und mir blieb wirklich die Sprache weg. Der kellner fragte ob wir noch was trinken wollen (ziemlich kaltschnäuzig nach der Aktion). Wir haben nur mehr gezahlt und sind gegangen.
Mich sieht das Lokal jedenfalls nicht mehr.
das motto am schiff ist eine architektonische bereicherung für die stadt wien und menschen die abwechslung und schönes lieben.
die eingänge am heck und bug machen es für jedermann zugänglich, nicht wie unten gepostet.
leider vermiesen die langen wartezeiten im restaurant alles andere!
der hausgemachte basilikum ... longdrink ist für die spüle!
Vergessliche und alles durcheinander bringende Kellner, die nach 1,5h Wartezeit die Salate mit einem kräftigen "Moizeit" auf den Tisch bringen sorgen für Erstaunen. "Papaya/Avocado Salta mit Qinoa" entpuppt sich als ein Teller Qinoa mit ein paar Obststückchen am Rand. "Salatherzen mit Zuckererbsen-Hühnersauté" ist letscherter Vogerlsalat mit völlig zerkochten Zuckererbsen und ein paar Stückeln Huhn. Das ganze schmeckt nur nach Zitrone und sollte nirgends serviert werden.Ich hoffe das Restaurant darunter ist besser.
wartezeiten enorm (30 minuten bis getränk eintraf), innen nicht gerade sauber, kaffee auf gschloder-niveau und lauwarm, tonic ebenfalls lauwarm - im moment eher unerfreulich, sieht man von der terrasse ab.
wer den aufgang von außen (rotenturmstraßenseite) geplant hat, sollte strafweise 20 mal rauf und runter gehen. ich hoffe, er oder sie übersteht das unverletzt.
da gibt es also noch einiges zu tun!
.. ist doch eh umsonst. es wird sein wie immer ... ein halbes bis dreiviertel jahr werden's alle hin pilgern ... für das gewöhnliche volk wird es keinen platz geben ... und wenn die gault millaus und hautevolee weitergezogen sind ... dann geht keiner mehr hin. zu schade aber auch
es fällt wirklich auf, daß die standard redaktion in den letzten wochen überdurchschnittlich oft über dieses neue lokal berichtet haben, anscheinend werden sie dort nach strich und faden verwöhnt, ist ja bei den schreiberlingen nichts neues....sauft munter weiter....
nicht zufällig das badeschiff mit dem mottoableger?
sind ja nebeneinander. was die herren corti und holzer betrifft: ich schätze deren tests ausserordentlich, und wer eine abweichende erfahrung macht: nirgendwo ist die divergenz der meinungen größer als beim essen (de gustibus, eh scho wissen).
nachsatz: bei den derzeitigen schliessorgien und der zurückhaltung bei den neueröffnungen sind die beiden wirklich nicht zu beneiden, es soll ja jede woche das absolute superlokal beschrieben werden, das bleibt in wien leider träumerei.
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