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Meisterkoch Xiao Liu Sheng (mit lackierter Ente) und sein Sohn Xiao Peng in der winzigen Küche ihres Restaurants in der Wiener City.

Draußen tobt die Verkehrshölle Karlsplatz, drinnen steht Xiao Liu Sheng in der offenen Küche und lackiert Enten. Einige hängen manchmal sogar im Fenster - auch wenn er sich da hüten muss: In Wien gelten abseits von Schnitzel-Outlets bekanntlich strengere Hygieneregeln als in führenden westeuropäischen Metropolen. Vielleicht ist die hiesige Lokalszene ja auch deshalb eher dürftig, weil die ganz radikal genussfeindlichen "Vurschriften" nur dann entspannt gesehen werden dürfen, wenn man (siehe manch Delikatessenstandl am Naschmarkt) die richtig wichtigen Männer der Stadt als Gäste hat.
Insofern steht zu hoffen, dass sich Letztere schleunigst von der erhabenen Qualität der Enten von Herrn Xiao überzeugen - die Lackschichten werden nämlich nur dann so unwiderstehlich lecker, wenn sie zwischen den Durchgängen immer wieder an der Luft antrocknen dürfen. Zur Info: Auf der Karte sind die in multiplen Arbeitsgängen zur verblüffend zarten, vor Saft und Aroma strotzenden Herrlichkeit geführten Vögel als Grillente vermerkt.
Jade auf Shrimpsbällen
Auch sonst bietet der bescheidene Imbiss durchaus außerordentliche Genüsse der hierorts kaum bekannten Kanton-Küche - und zwar zu Preisen, die sich geradezu vernachlässigbar ausnehmen: Die in knusprig frittierte Tofu-Blätter gerollte Garnelenfarce ist gekonnt abgeschmeckt. Gebratener und in Gewürze eingelegter Pomfret-Fisch fällt locker und saftig von der Gräte, die Sauce schillert förmlich vor exotischen Gewürzen - au ja!
Ganz herausragend auch die Salzwassergarnelen mit Wasserkastanien und Erbsenschoten, die als "Jade auf Shrimpsbällen" in der Karte stehen, süß und zart und knackig schmecken und vom rauchigen Atem des Woks umhüllt sind. Ganz und gar wunderbar ist schließlich der Melanzani-Eintopf, eigentlich in hauchfeinem Backteig knusprig zart frittierte Melanzani-Stücke in einer fantastisch würzigen Sauce, deren Reste man glatt vom Teller schlecken möchte. Eine Entdeckung! (Severin Corti/Der Standard/rondo/05/02/2010)
Sunshine Restaurant & Bar
Friedrichstraße 8 (Karlsplatz)
1010 Wien
Tel.: 01/890 97 09
tgl. 11-22 Uhr
VS EURO 1,90-3,90, HS EURO 5,80-10
Fotos: Gerhard Wasserbauer
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Ich kann die Euphorie nicht nach vollziehen. Gestern hatte ich "speziell zubereitete" Erdnüsse (wo war das Spezielle?), Spare Ribs (gut gewürzt, aber zäh und faserig), Quallensalat mit Gurken (10% Quallen und 90% Gurke), Rindermagen (der war aber richtig gut). Insgesamt mit über 10 Euro für 4 kleine Vorspeisen ein nicht ganz billiges Vergnügen. Muss ich nicht noch mal haben.
10 euro für 4 vorspeisen ist nicht ganz günstig? na dann. wo gehst du sonst hin essen? in den 1 euro laden? kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal eine vorspeise um 2,50 gesehen hätte! sogar eine stinknormale fritattensuppe kostet mittlerweile immer über 3 euro.
Läuft Litschi Monster jetzt amok, oder was !? Warum verteidigt er natriumglutamat so vehement und warum kann er nicht vertehen, daß manche leute es einfach nicht haben wollen. Ich mag es einfach nicht - und es ist inzwischen der grund dafür, warum ich chinarestaurants meide. Weil die es einfach fast alle benützen...
Wenn Litschi Monster es so gerne hat soll doch zu hause selber damit kochen...
was der bauer nicht kennt frisst er nicht....yotix u. lin23 haben wahrscheinlich horror erinnerungen von anderen 08/15 chinarestaurants in Wien, und ich wette das lin23 schon gar nicht drin gewesen oder traut sich überhaupt noch anders als schnizel?....wie standard geschrieben, sich zutrauen und zugreifen, das lokal ist mal was für Gourmets, einfach vergleichen und fair sein.....ich reise um die Welt, ich weiss was ich sage....
Jeder soll essen was er will, aus welch abstrusen Gründen auch immer (z.B. Schwein hat Gott verboten, Rind aber nicht oder Hunde sind so goldig, Schweine aber nicht).
Zu behaupten Glutamat sei gesundheitsschädlich ist aber Ignoranz aus dem Gebiet der Esoterik, die nicht einfach so stehen gelassen werden kann.
Dann sagt halt einfach, es schmeckt euch nicht und gut ist. Die Argumente unten hören sich eher nach rechtfertigung von dumpfem Nationalismus an, der bei der öden österreichischen Küche wahrlich nicht angebracht ist.
abgesehen der tatsache,dass ich bei diesem infantilen stricherln noch nie mitgemacht habe,frage ich den "stricher",was an meiner frage nicht legitim ist. oder habe ich ein weltbild zerstört mit der tatsache,dass es sowohl einen black als auch einen white pomfret gibt?
Beim Herrn Corti dürft nicht nur der Wok rauchen.
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