Bier im Gerede

Besser trinken

30. Oktober 2009 17:00
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    Foto: pixelio

    Es wird pro Person weniger Bier getrunken, aber es erfreuen sich mehr Menschen daran.

Der neue Bierkultur-Bericht zeigt eine erfreuliche Tendenz, findet Conrad Seidl

Am Dienstag dieser Woche hat die BrauUnion einen österreichischen Bierkultur-Bericht veröffentlicht - und dass sie das in der Absicht getan hat, das eigene Unternehmen besonders gut dastehen zu lassen, kann man ihr schwerlich verdenken. Immerhin ist sie mit einem Ausstoß von 4,5 Millionen Hektolitern für rund 60 Prozent des Biergeschäfts in Österreich verantwortlich. Und sie steht in ausländischem Besitz.

Beide Faktoren machen verdächtig. Andererseits zeigen die dem Bericht zugrunde liegenden Daten, dass sich die Bierkultur in Österreich tatsächlich verbessert hat. Das Linzer Market-Institut hat herausgefunden, dass sich die Konsumfrequenz wesentlich erhöht hat: Galt vor eineinhalb Jahrzehnten, dass nur etwa die Hälfte der Österreicher im "trinkfähigen Alter" mindestens einmal im Monat Bier getrunken haben, so sind es jetzt 66 Prozent. Da der absolute wie auch der Pro-Kopf-Absatz in dieser Zeit stagniert, ist der Schluss zulässig: Es wird pro Person weniger Bier getrunken, aber es erfreuen sich mehr Menschen daran.

Zweiter Befund: Die Bierauswahl ist in dieser Zeit gestiegen. Und nicht gesunken, wie man es beim Einstieg des Bier-Giganten Heineken im österreichischen Markt befürchtet hatte. Dabei kommt es gar nicht so sehr darauf an, wie viele verschiedene Biere von der BrauUnion angeboten werden. Viel mehr zählt, dass sich viele kleine Brauer auf die Herausforderung eingelassen haben, den ganz Großen der Branche etwas entgegenzusetzen - die Biervielfalt hat deutlich zugenommen.

Und sie wird von den Konsumenten genutzt: 30 Prozent sagen in der Market-Umfrage, sie bevorzugen regionale Biere (was auch die Gasthausbrauereien einschließt). Zehn Prozent sagen, dass sie internationale Biere mögen: Da geht es auch nicht nur um Heineken - die Palette reicht vom Guinness bis hin zu Spezialitäten wie dem Oerbier der Dolle Brouwers, das man neuerdings im Gasthaus Wulz in Greifenburg finden kann, oder dem schottischen Rip Tide, das im Bierlokal Hendrix in Obertrum ausgeschenkt wird.

Man muss es eben bestellen und trinken. Denn Bierkultur ist nicht nur eine Frage des Angebots - sie setzt auch mündige Bierfreunde voraus, die gezielt kaufen und ebenso genussvoll wie maßvoll trinken. Und da ist noch viel zu verbessern. (Conrad Seidl/Der Standard/rondo/30/10/2009)

Günther Hase
 
06.11.2009 20:11
Wo gerade von Biervielfalt die Rede ist,

liebe Bierfreunde, das aktuelle Weißbier-Bock von Edelweiss ist ein Traum. Ich bin sonst nicht so ein Bockbier Liebhaber, speziell der klebrig malzig-süßliche Nachgeschmack gemischt mit Alkoholschärfe ist nicht so meins. Bei diesem allerdings sind Weizen- Gerstenmalz und Hopfen derart perfekt abgestimmt, dass man ihm die 7,1% gar nicht anmerkt. Einfach nur intensiver fruchtiger Weissbiergeschmack ohne schmerzhafte Kanten.

Nein, ich bekomme kein Geld dafür :-)

La Grande Inter
03.11.2009 19:55
Guinness

die machen ma gleich ein Gusta

karlFranz
04.11.2009 08:37
... for Strength!

Michael Holzermayr2
02.11.2009 14:24
Wenn ich besser trinken will,

trinke ich Wein.

karlFranz
04.11.2009 11:06

Wasser!

oder vl doch
31.10.2009 13:09

PROST!

schadubb
31.10.2009 13:28

Wein und Weingeist grüßen.

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