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Salsiccia EURO 12/kg, Costata di Chianina EURO 27/kg bei Alimentari Giancarlo, Billrothstr. 41, 1190 Wien, Tel.: 01/369 52 20
Schweinefleisch, fett und grob faschiert - und Meersalz. Sonst kommt nichts in die Salsicce, die bei Giancarlo Ferrarese so gut wie immer in der Kühlbudel liegen. Der Döblinger Feinkosthändler lässt sie zweimal die Woche aus der Lombardei kommen, seine Kunden reisen vom anderen Ende der Stadt an, um sich einzudecken - vor allem wenn eine Grillage ansteht. Nichts karamellisiert so köstlich auf dem Rost wie diese vor Saft strotzenden Würste aus dem Wurstdreieck Bergamo-Cremona-Mailand. Dabei ist auf ersten Blick nicht ersichtlich, warum sich Derartiges nicht auch locker lokal herstellen ließe. Aber nein, ein bissl Knoblauch oder sonst ein Überfluss muss bei unseren Fleischern offenbar mit hinein. Wichtig: Würste erst am Schluss auflegen, wenn die Glut sich beruhigt hat. Mit einer Küchengabel mehrmals anstechen und 15 bis 25 Minuten grillen. Gleich neben den Salsicce lagern übrigens mächtige T-Bones und Koteletts in der Vitrine - ziemlich unglaublich geschmackvolles Fleisch von langsam gewachsenen, toskanischen Chianina-Rindern. Genuss massiv, Stier schier! (corti/Der Standard/rondo/26/06/2009)
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und wie wärs mit Selber machen? Man nehme Schweinefleisch - vorzugsweise Bauchfleisch (ja, ja, das Fette) und evtl. Schulter, in kleine Stücke schneiden und dann faschieren. Mit viel Salz, weissem Pfeffer, Eiswasser und Knoblauch mischen und dann in (vorher geputzte) Schafsdärme füllen. Fürs Faschieren und Füllen braucht man einen Fleischwolf. Diese Würste kann man auch selbst räuchern!
oder auch salcicce genannt sind doch von billiger und fettstrotzender Konsistenz und werden normalerweise von den Italienern eigentlich nur als Zutat etwa zur Fülle bei Canneloni oder im normalen Sugo verwendet: wenn man sie grillt, spürt man nur schrecklich viel Salz auf der Zunge, der Rest ist auch nicht so delikat (viel Knorpel, weil alles Mögliche dazugemischt wird)
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