Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Ein Tennisclub, in dem Fisch von außergewöhnlicher Qualität serviert wird - das gibt es jetzt in Hütteldorf.

Nichtmitglieder willkommen!
Auf den ersten Blick ist der Colony-Club in Wien-Hütteldorf bloß ein großer Tennisclub - dem dicken Parkplatz nach zu schließen, einer für die eher gut gepolsterte Kundschaft. Wer sich weiter vorwagt (was hier durchaus erwünscht ist), entdeckt aber ein mondänes Vereinshaus, an dem in der Folge nicht bloß die architektonische Qualität auffällt.
Da wäre zum Beispiel der Oberkellner der Kantine, ein Mann mit besten Umgangsformen, der so gar nicht wie ein klassischer Vertreter des grantigen Gewerbes anmutet - und sich als Miteigentümer des Clubs herausstellt. Ernst Scholdan ist eigentlich Topmanager und Immobilienentwickler, die Idee zum Kellnerieren im eigenen Club kam ihm, weil er im Zuge der Wirtschaftskrise "genug von schlaflosen Nächten" hatte. Dafür sorgt nun schiere körperliche Beanspruchung. Aber Scholdan hat sichtlich Spaß daran, den baffen Mitgliedern plötzlich richtig hochklassige Küche und Weine an einem Ort zu bieten, wo sie derlei mit Sicherheit nicht erwarten.
Sardinenfilets mit Bärlauch
Clubsandwich und Fritteusenschnitzel (bislang die stärksten Umsatzbringer) flogen gleich einmal aus der Karte, stattdessen setzt Scholdan mit seinem Küchenteam (Peter Mark und Danijel Duspara) auf Wildfisch - und zwar in einer Qualität und zu einem Preis, von der sich die einschlägigen Restaurants der Stadt gleich einmal etwas abschauen dürfen. Duspara, der schon im Langusta für hinreißende Meeresküche mit französischem Einschlag stand, füllt etwa Sardinenfilets mit Bärlauch (grandios!), bettet eine Schnitte vom Wildfang-Steinbutt auf zart gebuttertes Püree aus den ersten Frühlingszuckererbsen, bedient Sportler aber auch mit den nötigen Kohlehydraten - in Form von Spaghetti Vongole wohlgemerkt.
Auf der Standardkarte gibt es neben Suppen und Eintöpfen aus der Suppito-Küche von Scholdans Frau Andrea auch Wirtshausklassiker wie Kalbsgulyás, Backhendl oder ziemlich epochale Schinkenfleckerln. Wenn der Oberkellner aber erst einmal bei Tisch angedampft ist, um anzupreisen, was für Fisch er gerade frisch aus dem Kroaten-Kühllaster angelandet hat, wollen die Wenigsten etwas anderes bestellen: Der Mann gilt nicht zufällig als PR-Genie. (Severin Corti/Der Standard/rondo/22/05/2009)
Colony Club
Helene-Odilon-Gasse 1 (Ecke Stockhammerg. 8-18)
1140 Wien
Tel.: 01/911 45 42-20
tgl. 11-23, Frühstück ab 8 Uhr
VS EURO 4,10-15,90, HS EURO 6,90-18,90, Mittagsmenü EURO 10,90-12,90
Fotos: Gerhard Wasserbauer
Unter Helmut Österreichers Ägide ist Artner plötzlich zu einer richtig guten Adresse für Wiener Küche geworden - Eine tolle Weinkarte gibt's jetzt auch!
Am Karmelitermarkt gibt es ein neues Lokal, das mit silbrigen Schuppen glänzt - und mit einem Hillinger-Weinshop
Wer die Gleichförmigkeit der heimischen Gastrolandschaft beklagt, findet bei François in Wien-Penzing Trost - und wie!
Schon wieder ein neues schönstes Restaurant der Stadt: Das außerordentlich tolle "On Market" am Naschmarkt
Neues Hotelrestaurant mit lahmem Schmäh, engagiertem Service und ziemlich guter Küche
Die ehemals rabiatrustikale Zirbenstube Martinjak am Opernring stellt sich als zeitgemäßes Restaurant neu auf
Das Essen im Restaurant Edvard im neuen Kempinski-Komplex am Schottenring wirft mehr Fragen auf, als der Service zu beantworten vermag
An einem diskreten Eck der Wiener Innenstadt hat Sternekoch Konstantin Filippou jetzt einen Weiheort seiner Kunst eröffnet
Ein neues libanesisches Restaurant, das sich kaum als solches zu erkennen gibt - aber dennoch gute Küche bietet
Im wilden Tal der Soča kocht die gelernte Diplomatin Ana Roš die tollste Küche Sloweniens - und vielleicht der Alpen
Drei Vorarlberger hauchen einem arg abgewirtschafteten Beisl auf der Oberen Augartenstraße schönes, neues Leben ein - Zentrales Element: Vorarlberger Käse
Frühling kommt, Hoffnung wächst - Wenn etwa ein Vietnamese aus einer öden Pizza-Döner-Bude etwas Gutes macht
Una Abraham und Carsten Philippi haben im Karmeliterviertel eine Bar aufgesperrt, in der es "halt auch etwas zu essen gibt"
Das Good Morning Vietnam zog von Wien-Fünfhaus an den Alsergrund - und hat nun eine beachtliche Weinkarte
Ein als kreativ gehandelter Koch taucht nach Jahren wieder auf - in einem Seminarhotel an der Peripherie
Roman Steger kocht jetzt in der Josefstadt - und zwar auf ebenso inspirierte wie engagierte Weise
Ausgerechnet die Kulissenküche der "Andi & Alex"-Show beherbergt jetzt eines der bestbekochten Wirtshäuser Wiens
Das gute Leben auf französisch verspricht nun auch eine neue Café-Brasserie beim Wiener Schottentor
Die Innenstadt macht sich schick, da will der Hohe Markt nicht fehlen. Nach dem Merkurmarkt jetzt auch mit "Brasserie"
Prunk und Kunst und tolle Aussicht - bei der Küche aber greift das neue Luxushotel Sans Souci spektakulär daneben
Ein neuer Platz für beste Pizza: Das Riva hat seit dieser Woche - statt nur im Sommer auf der Summerstage - eine fixe Bleibe in Wien-Alsergrund
Schau an: Im neuen Bahnhof Wien Mitte wird nicht nur Junkfood verfüttert - Zum Beispiel im Ramien go
An der Ecke Rotenturmstraße / Hoher Markt wurde ein schickes Hotelrestaurant der ganz anderen Art eröffnet
Das tolle Vietnam-Standl "By Chi" ist nicht mehr am Naschmarkt - dafür aber ganz neu ums Eck vom Karmelitermarkt
Ein Inder in Wien-Alsergrund versucht sich - einstweilen noch zaghaft - an einer Neuinterpretation dieser großen Küche
Eine noble neue Adresse am Chiemsee verspricht große Alpenküche, löst das bei aller Qualität aber nicht ganz ein
Inmitten der Tourismuskulisse des Spittelbergs versucht sich ein junger Küchenchef an ambitionierten Gerichten - Die neue Küche im Lux
Das Gastro-Pub Charlie P's zündet die nächste Stufe: Dry-Aged-Burger, Pulled Pork und Desserts fast wie bei Heston Blumenthal!
Kim kocht wirklich in der Küche des neuen Merkurmarkts, wo ihre Kreationen zwischen Einkaufswagerln serviert werden
Im kulinarisch gesegneten Tullnerfeld wurde mit dem Figl in Wolfpassing jetzt noch ein Wirtshausjuwel exhumiert
Man muss schon in ein Hernalser Schutzhaus pilgern, um in Wien wirklich grandios indisch zu essen
Alexander Mayer, der als schwierig bekannte Ausnahmekönner, kocht jetzt in einem kleinen Restaurant auf der Wieden
Tolle Weine, rare Delikatessen und ein wirklich guter Koch: Spaetrot erfindet den Heurigen neu - just in Gumpoldskirchen
Vis-à-vis ist noch Baustelle, das Fabios auf der Tuchlauben aber hat nach Renovierung - und mit neuem Starkoch Joachim Gradwohl - wieder geöffnet
Wie eine Köchin aus Vietnam und eine Architekturstudentin aus Deutschland in Wien-Neubau eine Garküche schupfen
Eine Wiener Touristenmeile überrascht seit kurzem mit einem außerordentlich gut bekochten Restaurant, das Wiener Schnitzel wird in Mangalitza-Schmalz gebacken
Ein Wirtshaus für die Arbeiter an der Zentralbahnhof-Baustelle in Wien-Favoriten bietet außergewöhnliche Qualität
Alles neu im Restaurant der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten - wer wochenends hier rasten will, sollte ab nun tunlichst reservieren
In einem Vorstadtbeisl in Wien-Penzing wird jetzt auf ganz unaufgeregte Weise sehr gut gekocht
"Da Maurizio" hält eine Woche je Monat geschlossen - da holt Familie De Simone Delikatessen-Nachschub aus Neapel
In Wiens 15. Bezirk versteckt ein hoch dekorierter italienischer Koch sein Können in einer abgetakelten Pizzeria
Konoba Pescaria: Im 15. Bezirk hat ein Fischlokal aufgemacht, das den Vergleich mit alteingesessenen Artgenossen keineswegs fürchten muss
Good Morning Vietnam: Ein bezauberndes Restaurant in der Märzstraße beweist, dass die Küche Vietnams auch bei uns original köstlich schmecken kann
Eine alte Wäscherei machte Ex-Expedit Raetus Wetter zum wohl tollsten Lokal des Boom-Viertels um den Brunnenmarkt
Zuwachs für das An-Do am Ottakringer Yppenplatz: Seit kurzem gibt es ein Fischlokal gleichen Namens - aber hallo!
Das Wirtshaus am Hanslteich wurde nach einer Neuübernahme zur szenigen Lounge - fast wie am thailändischen Hotelstrand!
In einem traditionsreichen Hernalser Wirtshaus gibt es jetzt toll gereifte Weine in allen Preislagen - und sehr günstig!
Das legendäre Schutzhaus in den Schrebergärten am Schafberg in Wien-Hernals wurde reanimiert
Im Garten steht ein Maulbeerbaum, in der Küche Meinrad Neunkirchner: Wien-Gersthof hat ein neues Wirtshaus
Zu Meister Xiao in Wien-Gersthof muss man zwar weit in die Vorstadt hinaus, dafür wird einem dort aber richtig gut eingeheizt
Nach langer Zeit versucht wieder ein Betreiber, den Wiener Stadtbahnbögen Qualität einzuhauchen - Gut!
Im Wiener Heurigen- und Villenvorort Sievering kocht ein kreatives Talent gegen die Diktatur des Backhendls an
Jetzt gibt es die feuchtkalten Dots-Rollen aus zerkochtem Reis und abenteuerlichen Füllungen auch in Wiens 19. Bezirk
"Gulasch" ist heute "österreichische" Küche ... auch wenn unser Gulasch etwas anders ist als das ungarische Gulyas.
Man merkt anderen Rezepten ja auch oft nicht an, wo sie herkommen ... "Wienerschnitzel" stammt aus Afrika (Methode zur Haltbarmachung von Fleisch als Reisevorrat: Paniern und bochen) und kam dann über Italien (... milanese?) nach Österreich :)
"Wirtshausklassiker wie Kalbsgulyás"
Bfff. Immer wieder, und nicht nur hier. Gulasch scheibt sich der Wirtshausklassiker, oder das was man ausserhalb Ungarns darunter versteht.
Ein ungarisches "Gulyás" hat damit überhaupt nichts zu tun und die Verwendung dieser (hier falschen) Bezeichnung wirkt im Zusammenhang mit einem (Saft)Gulasch gekünstelt, provinziell, gespreizt...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.