Die Architektur der Gabel

22. März 2009, 16:00
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Die Arbeit des Gestalters Carl Auböck gibt's nun in Buchform

Ein Kleiderhaken, ein Wasserglas oder ein Besteck-Service - in manchen Haushalten befinden sich Schätze des österreichischen Architekten und Industriedesigners Carl Auböck, ohne dass die Besitzer darüber Bescheid wissen. "Auböck war ein umtriebiger Mensch", sagt Marion Kuzmany, die in den vergangenen Jahren sein gesamtes Archiv aufgearbeitet hat, "vor allem in den 60er-Jahren hat er einen Entwurf nach dem anderen abgeliefert. Von der Fonduegabel bis zum Servierwagerl war alles dabei."

Ganz zu schweigen von seinen unzähligen Geschäftslokalen, Einfamilienhäusern und Wohnhausanlagen. Die Arbeit ist beendet. Der Wälzer ist ein historischer Spaziergang durch die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts - und eine Ode an Funktionalität und Ergonomie sowie an die Authentizität der Werkstoffe Nussholz, Messing, Edelstahl und - Seltenheitswert! - Korbgeflecht aus Bondoot. (woj/Der Standard/rondo/20/03/2009)

Buchpräsentation: Mittwoch, 25. März, 18 Uhr, im Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, 1. Bezirk

  • "Carl Auböck (1924-1993), Design for Modern Living. Gestalten der
modernen Welt". Carl Auböck Archiv, Marion Kuzmany (Hg.) Verlag Anton
Pustet, 39 Euro.
    foto: verlag

    "Carl Auböck (1924-1993), Design for Modern Living. Gestalten der modernen Welt". Carl Auböck Archiv, Marion Kuzmany (Hg.) Verlag Anton Pustet, 39 Euro.

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