Zufallsleser I: "Bitte weiter wachsen!"

17. Oktober 2008, 17:00
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Christoph Berger-Waldenegg: Das rosa Blatt stille seinen Informationshunger hierzulande noch am besten

Eigentlich hätte Christoph Berger-Waldenegg bei seinem Morgenkaffee, für den er auf dem Weg zur Arbeit einen Zwischenstopp in der Kaffeeküche in der Station Schottentor einlegt, eine perfekte Aussicht auf die Straßenbahnen, die hier im Minutentakt ein- und ausfahren und in Schwalle Menschen ausspucken, um dann wieder andere zu verschlucken. Doch dafür hat der Historiker keinen Blick übrig. Er steckt seine Nase lieber in den STANDARD.

Die Zeitung liest er "überall und nirgendwo". Das rosa Blatt stille seinen Informationshunger hierzulande noch am besten und sei daher in Österreich auch seine Lieblingszeitung. Außerdem schätzt er die politische Ausrichtung.

Aber? "Ich habe lange Zeit in Deutschland gelebt, und die Fülle an Informationen, die einem eine Zeitung wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung bietet, findet man hier leider in keiner Zeitung", sagt der 51-Jährige. Vieles werde in österreichischen Zeitungen verkürzt dargestellt, weil es einfach an Platz mangle. Deshalb hofft der Wissenschafter auch, dass der STANDARD mit seinen 20 Jahren noch nicht seine volle Größe erreicht hat. "Ich wünsche mir vom und vor allem für den STANDARD, dass er noch wächst, damit darin noch mehr Platz ist für viele gute Artikel." (Gudrun Springer/STANDARD, Printausgabe, 18./19.10.2008)

  • Christoph Berger-Waldenegg
    foto: standard/corn

    Christoph Berger-Waldenegg

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