Die alte Katze und das Meer

5. Oktober 2008, 12:00
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Der Sportartikelhersteller Puma macht jetzt Segelbekleidung

Bisher sah man die Katze auf dem Rasen oder en passant auf allerlei Laufstrecken, vielleicht auch am Golfplatz oder sogar beim Biker-Treffen. An Bootsstegen oder gar auf dahinrauschenden Segelyachten machte sich das als wasserscheu geltende Tier bisher eher rar.

Puma überwand diese Scheu und taucht nun mit einer ganzen Sailwear-Kollektion in die maritime Welt ein, was natürlich trefflich zum Engagement des Unternehmens beim Volvo Ocean Race passt. Für Puma-Chef Jochen Zeitz ist das Ganze ein logischer Schritt, sucht der deutsche Manager, wie er sagt, doch immer nach Sportarten, die man moderner präsentieren kann. Weiter meint Zeitz, Wind, Wasser und Sonne inklusive Performance-Aspekt passten geradezu perfekt zur Marke. Die Zeit, dass die Katze den Sprung an Bord wagt, war für Zeitz offensichtlich reif, sie findet sich auf den Stücken einer Performancelinie für echte Seebären und Seebärinnen und den Teilen einer Lifestylelinie für all jene, die lieber so tun, als würde ihnen manchmal eine steife Brise um die Nase wehen.

Alles in allem umfasst Pumas Sailwear-Abteilung um die 50 Teile: allerlei Taschen mit wasserdichten Staufächern samt Schraubverschluss, Stiefel, Segelschuhe, Flipflops, Jacken, T-Shirts und Sweater, aber auch feuerwehrrotes und offshoretaugliches Ölzeug. Einzig der dunkelblaue Blazer für die Jahreshauptversammlung im heimischen Yachtclub ist im Store noch nicht zu finden. (maik/Der Standard/rondo/03/10/2008)

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