Internetsurfer empfinden die Bannerwerbung als eine Plage

7. Februar 2005, 15:49
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Aggressive Online-Werbung wird als Nötigung gesehen

Die blinkenden und sich selbst öffnenden Banner auf den Websites lösen bei den Internetbenutzern immer mehr Ärger aus. Drei Viertel von ihnen empfinden diese Werbung auf den Bildschirmen zunehmend als eine Plage beim Surfen im Netz. Lediglich sieben Prozent betrachten sie als nützlich, hat eine Online-Erhebung der Medienberatung meetBIZ & Denkfabrik GmbH in Hürth unter knapp 2.500 Internet-Usern ermittelt.

Als besonders störend bezeichnen 79 Prozent der Surfer die zunehmend aggressiven Präsentationsmethoden in der Online-Werbung. Ähnlich viele betrachten sie sogar als Nötigung, weil sie durch das Wegklicken der Banner zu einem ungewollten Aufwand gezwungen werden. Dies macht nach Meinung von 62 Prozent der Befragten die Nutzung des Webs unnötig komplizierter.

Außerdem kritisiert mehr als jeder zweite Internetbenutzer, dass er sich durch die blinkenden und wechselnden Banner optisch gestört fühlt. Weitere Minuspunkte sind in ihren Augen erhöhte Ladezeiten der Websites und fehlendes Interesse an den beworbenen Produkten. (red)

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