Der O'Higgins-Ansatz im ATX-Test

7. April 2004, 14:50
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Die Ergebnisse des Renditeansatzes

Ein einfacher Vergleich des O'Higgins-Ansatzes beim ATX anhand des Aktienmonitors der BA-CA zeigt divergierende Ergebnisse. Negativ fällt der Jahresvergleich 2003 aus: Wer Anfang Jänner 2003 von den 20 ATX-Werten die fünf Unternehmen mit der höchsten Dividendenrendite (Voestalpine, Flughafen Wien, Palfinger, OMV und Böhler-Uddeholm) gleichmäßig gekauft hätte, könnte zwar ein Jahr später auf einen Wertzuwachs von 33,8 Prozent verweisen, läge damit aber hinter dem ATX (+39,6). Was nicht zuletzt mit der herausragenden Performance des Index-Schwergewichts (aber Durchschnitts-Rentierers) Erste Bank zusammenhängt.

Wer hingegen Anfang Juli 2003 die dann höchstrentierenden (Voestalpine wäre gegen Wienerberger zu tauschen gewesen!) auswählte, konnte damit nach sechs Monaten recht zufrieden sein. Immerhin wuchs dieses Investment bis 7. Jänner um 28,6 Prozent gegenüber 20 Prozent bei einem Investment in den ATX (zum Beispiel über ein Index-Zertifikat). Spesenbelastungen blieben unberücksichtigt. Aktuell weisen Böhler, Flughafen Wien, OMV, Semperit und Voestalpine die höchsten Dividenden-renditen unter den ATX-Werten auf. (DER STANDARD, Printausgabe, 16.2.2004, dol)

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