Wir sind ein Glück

9. April 2004, 16:29
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Wie flüchtig ist das Fernsehen! Kollege C. sagt, ihn haben fünf Leute nach dem "Report" angerufen, besorgt um den STANDARD ...

Wie flüchtig ist das Fernsehen! Kollege C. sagt, ihn haben glatt fünf Leute nach dem "Report" angerufen, besorgt um den STANDARD.

Für alle Ewigkeit wollte Oscar Bronner dort ja nicht ausschließen, doch noch mit der Styria über den STANDARD zu verhandeln. Nicht zu sehen war halt, dass er vor der gezeigten Passage ausführlich erläuterte, die Unabhängigkeit des STANDARD sei heute abgesichert wie nie zuvor.

Was hat das mit der Flüchtigkeit des Fernsehens zu tun? Die Anrufer überhörten: Einer der ersten Sätze im Beitrag lautete: ",DER STANDARD ist nicht käuflich', sagt Oscar Bronner. Auch nicht für den so expansionsfreudigen Styria-Verlag." Später noch einmal: "Seine Anteile will er sich nicht abkaufen lassen", Gespräche mit der Styria gebe es nicht.

Eine Verwechslung übrigens: Konkrete Gespräche gab es - über gemeinsame Aktivitäten jenseits der Hauszustellung. Nicht über den Verkauf von STANDARD-Anteilen. Verwechselt ward auch Verkaufs- und verbreitete Auflage. Und eine "gute schwarze Null" (Bronner) 2003 mit der "ersten" ("Report") überhaupt.

Wird schon. War bereits verständlicher als letztens der Beitrag über "News".

Wir wollen gar nicht wissen, wie viele Kollegen von der "Presse" besorgt angerufen wurden nach dem Lob ihres obersten Bosses Horst Pirker im "Report" für "das Glück" STANDARD. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 12.2.2004)

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    foto: standard/cremer
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