Start-up-Kosten für die abgesagte "Morakonale" betragen gerüchteweise 400.000 bis 500.000 Euro
Graz - Die Start-up-Kosten für die abgesagte "Morakonale" (sprich: Diagonale nach den Vorstellungen von Kunststaatssekretär Franz Morak) betragen gerüchteweise 400.000 bis 500.000 Euro. Die zurückgetretene Intendanz behauptet, man habe die Schlussabrechnung dem Staatssekretariat übermittelt und dürfe nicht Auskunft geben. Dort sei diese aber bis dato nicht eingelangt, sagt Morak-Sprecherin Katharina Stourzh. Sie hält eine Summe von 500.000 Euro "für ziemlich unrealistisch". Die Gegenveranstaltung mutierte mittlerweile zur "offiziellen" Diagonale: Das Land Steiermark subventioniert das Filmfestival wie im Vorjahr mit 72.000 Euro. Der Grazer Gemeinderat und der Tourismusverband schießen 275.000 Euro zu. Und der Verband Österreichischer Kameraleute AAC stiftet einen mit 2000 Euro dotierten Preis für die beste Kameraarbeit. Die Diagonale 2004 wird am 3. März mit Antares von Götz Spielmann eröffnet. (trenk/DER STANDARD, Printausgabe, 4.2.2004)