Hamburg: Ausschreitungen am Rande der Wehrmachtsausstellung

Redaktion, 02. Februar 2004 10:25
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Wasserwerfer und Schlagsöcke eingesetzt

Hamburg - Am Rande der Wehrmachtausstellung in Hamburg ist es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und linken Demonstranten gekommen. Die Polizei habe Wasserwerfer und Schlagstöcke eingesetzt, nachdem die Beamten aus den Reihen der linken Protestierer mit Steinen und Flaschen beworfen worden seien, sagte ein Sprecher der Hamburger Polizei am Samstag. 40 Demonstranten seien zur Personalienfeststellung in Gewahrsam genommen worden.

Insgesamt hätten sich im Stadtteil Barmbek rund 1000 Neonazis und etwa 3500 Teilnehmer einer linken Gegendemonstration gegenüber gestanden. Zeitweise sei es zu Scharmützeln zwischen beiden Gruppen gekommen.

Die Wanderausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" ist seit Donnerstag in Hamburg zu sehen. Die Hansestadt bildet die letzte Station der Wanderausstellung, die zu heftigen Kontroversen in Deutschland geführt hat. Nach dem Ende der Präsentation in Hamburg am 28. März wird die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin eingelagert. (APA/Reuters)

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