Wasserwerfer und Schlagsöcke eingesetzt
Hamburg - Am Rande der Wehrmachtausstellung in
Hamburg ist es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und
linken Demonstranten gekommen. Die Polizei habe Wasserwerfer und
Schlagstöcke eingesetzt, nachdem die Beamten aus den Reihen der
linken Protestierer mit Steinen und Flaschen beworfen worden seien,
sagte ein Sprecher der Hamburger Polizei am Samstag. 40 Demonstranten
seien zur Personalienfeststellung in Gewahrsam genommen worden.
Insgesamt hätten sich im Stadtteil Barmbek rund 1000 Neonazis und
etwa 3500 Teilnehmer einer linken Gegendemonstration gegenüber
gestanden. Zeitweise sei es zu Scharmützeln zwischen beiden Gruppen
gekommen.
Die Wanderausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" ist seit
Donnerstag in Hamburg zu sehen. Die Hansestadt bildet die letzte
Station der Wanderausstellung, die zu heftigen Kontroversen in
Deutschland geführt hat. Nach dem Ende der Präsentation in Hamburg am
28. März wird die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in
Berlin eingelagert. (APA/Reuters)