Gestern, Freitag, wurde im Landtag die Novelle des Wiener Prostitutionsgesetzes mit den Stimmen von SP, VP und FP beschlossen. Den Grünen gehen die Bestimmungen nicht weit genug. In dem Gesetz ist nun ein Passus enthalten, der die "sexuelle Sphäre" der belästigten Frauen schützt - daher die Anzeigemöglichkeit, wenn sie gegen ihren Willen von Freiern zu sexuellen Handlungen aufgefordert werden.
Hinter der Strafe für lästige Freier steht kalkulierter Druck auf sie. Flattert nach einer Lenkererhebung eine Anzeige ins traute Heim, besteht für viele vermutlich Erklärungsbedarf gegenüber der Lebenspartnerin. Das soll abschreckend wirken. Ob sich tatsächlich Männer auf der Suche nach schnellem Sex davon abhalten lassen, wahllos Frauen anzusprechen, wird die Praxis weisen.
Härtere Strafen für Freier
Ursprünglich hatte SP-Frauenstadträtin Renate Brauner härtere Strafen für Freier angedacht. Erfahrungen in anderen Ländern zeigten aber, dass sich die Szene in den Untergrund verlagerte - und noch brutaler wurde.
Auch Hauseigentümer, in deren Räumlichkeiten illegale Prostitution stattfindet, können mit dem neuen Gesetz leichter zur Verantwortung gezogen werden. Prostituierte können sich in Wien beim Gesundheitsamt kostenlos und anonym untersuchen lassen. Für sie werden künftig auch Aids-Tests angeboten.
Bevorzugte Gegend
Berühmt-berüchtigt für den Straßenstrich sind das Stuwerviertel, die äußere Mariahilfer Straße oder die Gegend rund um Hütteldorfer und Felberstraße im 15. Bezirk. Vor allem im Stuwerviertel sind in ihren Fahrzeugen kreisende Freier zum Verkehrsproblem geworden. Beobachtungen haben ergeben, dass mittags die Nachfrage nach Sex am illegalen Straßenstrich hoch ist. Ein Problem, weil viele Mütter um diese Zeit ihre Kinder von den Schulen abholen. Zweite Stoßzeit, ergab die Verkehrszählung im zweiten Bezirk, ist nach Büroschluss. (aw, DER STANDARD Printausgabe 31.1.2004)
In der Debatte um den Hundeführschein wird immer noch übersehen, dass nicht die Rasse, sondern die Sozialisierung eines Hundes sein Aggressionspotenzial beeinflusst - Von Ursula Aigner
Gericht entscheidet über Lindsay Lohans Ballauftritt - Mittwochtermine abgesagt
Im Zuge einer Rauferei in der Penzinger Straße - Laut Polizei gab es öfter Auseinandersetzungen
Zwei Jahre Haft für Supermarktüberfall
Der Verein "read!!ing room" erzählt beim Rundgang Wissenswertes über Margareten, u.a. warum die Keller so feucht sind
Stützpfeiler wies Risse auf - 25 Bewohner sowie mehrere Kunden mussten evakuiert werden
Hatte zuvor Besitzer von Auto mit Pistole bedroht
Der erste Versuch in der Leopoldstadt scheiterte - Danach in Floridsdorf mit Beute geflüchtet
Ab 16. Februar Sperre der Spur in Richtung Brigittenau
Trio soll 19 Raubüberfällen in Wien begangen haben
Zum formlosen Nehmen und Geben von Büchern lädt ab Freitag ein Kasten an der Westbahnstraße
Im kleineren Flakturm im Arenbergpark soll ein Datencenter entstehen - Da er als einziger auch innen noch im Originalzustand ist, wehren sich neben den Wiener Grünen auch Historiker gegen das Projekt
Der Stadtstrand wird ab heuer nicht nur größer, er soll auch im Winter geöffnet haben
28-Jähriger gegen Windschutzscheibe geschleudert
Halbjähriger Lieferstopp aufgehoben - Kosten werden geteilt
Betrat laut Wiener Linien die Straße obwohl Fußgängerampel Rot anzeigte
Irakische und türkische Kurden-Spitzenpolitiker mit Bundespräsident Fischer bei Perwer-Auftritt - "Sie sind der Präsident von Kurdistan"
Grabungsarbeiten seien dank moderner Technologie nicht notwendig - SPÖ: Wird seit 20 Jahren angewendet
MA 45: Keine sicheren Angaben zur Eisdicke möglich
Zum 14. Mal moderiert Alfons Haider die Opernball-Übertragung - Über Märchen und bürgerliche Verlogenheit, Xenophobie, Ioan Holender und Homosexualität sprach mit ihm Petra Stuiber
Allerdings nur auf eingehaustem Weg - Vorplatz wieder für Flughafenbus und Taxis geöffnet
Er soll im Museumsquartier Steinplatten mit Farbe "verunziert" haben
Heftige Debatte auf dem Standard-Wohnsymposium
ÖVP kritisiert 18. Ordnungseinheit der Stadt, die von Mai bis September zwischen 17 und 24 Uhr im Einsatz sein soll
Zahl der Wohnungs- und Hauseinbrüche stark gestiegen
Wien Energie will Gaswerk Leopoldau verkaufen - Neue Studie soll Vorschläge liefern, wie es mit denkmalgeschützten Gebäuden weitergehen könnte
Die Stadt Wien hat mit diesem Schritt das bisherige Angebot der Beratungsstunden verdoppelt
Der Aktionsradius Wien spürt im Februar den Eigenarten der Bundeshauptstadt mit Konzerten, Lesungen, Ausstellungen und Filmen nach
Für Mariahilfer Bezirksvorsteherin Maßnahme gegen leer stehende Geschäfte, Wien-Neubau befürchtet noch mehr Verkehr
Das Skopik & Lohn in Wien-Leopoldstadt wurde auf über 100 Sitzplätze vergrößert - einen neuen Koch gibt es auch
Im April 1944 wurden 44 Kinder und ihre Erzieherinnen des Heimes für jüdische Waisen deportiert und vergast - Eine Gedenk-Ausstellung wird nun landesweit gezeigt
Mit einer neuen Richtlinie will der Fonds Soziales Wien sicherstellen, dass sich alle geförderten Einrichtungen in Marketingangelegenheiten mit ihm abstimmen
Gebietsbetreuung beleuchtet vom 9. Februar bis 31. März die baulich-räumliche Entstehungsgeschichte der Wiener Innenhöfe
Der Haarschmuck wurde 1998 aus dem Schloss Schönbrunn gestohlen und ist in Kanada wieder aufgetaucht
Die Stadt Wien fördert daher die Anschaffung einer Alarmanlage mit maximal 1000 Euro
Generationenübergreifendes Passivhaus-Wohnen samt integrierter ökumenischer Schule und Car-Sharing
Seit Jahresbeginn steht die desolate Wiener Höhenstraße nicht mehr unter Denkmalschutz - Die Stadt würde gern asphaltieren - Das Denkmalamt beharrt jedoch auf das historische Pflaster
Der Wiener Gürtel soll attraktiver werden - Die Sieger des Fußgänger-Wettbewerbs stehen fest
Hundetrainerin Andrea Dité weiß, wie Kampfhunde ticken - am Mittwoch beantwortet sie die Fragen der UserInnen
derStandard.at/Wien verlost einen Gutschein für einen Sprachkurs im Lateinamerika-Institut
Das 1955 gebaute Schiff "Eisvogel" sorgt dafür, dass die Fahrrinnen der drei Wiener Häfen auch bei Minusgraden offen bleiben
derStandard.at hat zum Einsenden von Fotos aufgerufen - Die Ausbeute ist in dieser Ansichtssache zu sehen
Stimmkarten werden ab 25. Jänner versandt - Kein Aushang über Wahlberechtig
Netz ausbauen, Reisegeschwindigkeit erhöhen, Umwelt entlasten - Wie sich der öffentliche Nahverkehr in Wien entwickelt und welche Trends es gibt - Teil 5
Österreichweite Termine zu Musik, Theater, Bildender Kunst und Literatur
Ansichtssachen von der Bundeshauptstadt aus der Vogelperspektive
Die Wiener Schuldnerberatung bietet eine Hotline für Betroffene der Finanzkrise an
Architekt Gregor Eichinger hat die Evolution des Wiener Cafés erforscht und sorgt sich um den Weiterbestand - Ansichtssache
Vom Erstentwurf bleibt meist wenig übrig - Im Windschatten politisch aufgeladener Detailfragen ist manchmal aber auch mehr Modernität als erwartet möglich
die schuld des autofahrenden ist zu beweisen - das heisst vermutlich dass man zumindest einen (augen-/ohren-) zeugen braucht um eine anzeige zu machen.
ausserdem hoffe ich doch dass das gesetz beiderschlechtlich ausgelegt ist - heisst: sollte es (zwar unwahrscheinlich) auch frauen geben die bei unsittlichen anreden von männern aus dem auto erwischt werden sollte es denen genau so ergehen
diejenigen, die vielleicht unschuldig zum "handkuss" kamen, sollen sich bei denjenigen bedanken, die derartige vorgangsweisen pflegen und vielleicht auch noch lustig finden.
ich finde die idee jedenfalls gut, denn das ungute angstgefühl, welches hochkommt, wenn neben dir plötzlich ein auto langsam wird und der fahrer herausruft, ob du nicht mitkommen und gut f*cken willst (und das am besten um 2 uhr früh auf menschenleerer straße), wünsch ich niemandem.
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.