Ein Firmenschreck geht

30. Jänner 2004, 19:44
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Wie viel Geld La Garde den Konsumenten ersparte oder zurückerkämpfte, kann kaum geschätzt werden

Wien - Günther La Garde, bekannter und gefürchteter Konsumentenschützer aus Niederösterreich, überlässt das Kämpfen um Gerechtigkeit an vorderster Front ab sofort seiner langjährigen Mitarbeiterin Eva Schreiber. Am Mittwochabend erfolgte in einem Wiener Beisl die offizielle "Hofübergabe". Die 41-jährige ehemalige Zeitungsjournalistin und promovierte Juristin genoss seit 1987 die Ausbildung des obersten Konsumentenschützers.

Für Konsumenten sparen

Wie viel Geld La Garde den Konsumenten ersparte oder zurückerkämpfte, kann kaum geschätzt werden. Allein bei dem im vergangenen Jahr finalisierten Fall von im großen Stil nicht korrekt abgerechneten Kreditzinsen, in dem sich La Garde und die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) harte Kämpfe mit etlichen Geldinstituten lieferten, waren es mehr als sieben Millionen Euro. Pyramidenspiele, illegale Partneragenturen, windige Kreditvermittler - La Garde grub sie aus und stellte sie medial bloß.

La Garde meint, von einem echten Abschied könne keine Rede sein, er werde den Verbrauchern erhalten bleiben, die Unternehmer sollen sich nicht zu früh freuen. (APA)

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