Vatikan ortet "Völkermordverhalten"

31. Jänner 2004, 15:47
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Kritik an der Preisstrategie der Pharmaindustrie bei Aidsmedikamenten

Vatikan - Der Vatikan hat scharfe Kritik an der Preisstrategie der Pharmaindustrie bei Aidsmedikamenten geäußert. Derzeit stürben allein in Kenia täglich 400 Menschen an Aids, während die Krankheit in Europa und Nordamerika nicht mehr zwangsläufig tödlich verlaufe, sagte der Jesuiten-Pater Angelo D'Agostino bei einer Messe am Donnerstag, die er für Papst Johannes Paul II. las. Dies sei im "Völkermordverhalten der Pharma-Kartelle" begründet, die sich weigerten, ihre Medikamente für Patienten in Afrika erschwinglich zu machen, zugleich aber jedes Jahr Milliardengewinne machten. (AFP/DER STANDARD, Printausgabe, 30.1.2004)
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