Keine Bedenken beim Handy

29. Jänner 2004, 13:59
1 Posting

Erste Ergebnisse einer WHO-Studie stellen keinen Zusammenhang zwischen Handy und Tumoren des Gehörnervs fest

Wien - "Nach der Britischen Strahlenschutzbehörde und der EU-Kommission ist die Weltgesundheitsorganisation WHO die dritte maßgebliche Institution innerhalb weniger Tage, die bestätigt, dass die gesundheitlichen Befürchtungen im Zusammenhang mit mobiler Kommunikation völlig überzogen sind. Die nun vorgelegte Studie der WHO widerlegt glaubwürdig die Behauptung, dass Mobiltelefonie und Tumore des Gehörnervs in Zusammenhang stünden", erklärte Thomas Barmüller, Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation, am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung erster Ergebnisse der Interphone-Studie der WHO in einer Aussendung.

Im Rahmen dieser im Oktober 2000 gestarteten bisher weltweit größten Studie zur Erforschung des Zusammenhangs zwischen der Nutzung von Handys und dem Risiko einer Hirntumorerkrankung sei eine dänische Forschergruppe zu dem Ergebnis gekommen, dass kein Zusammenhang zwischen Langzeitnutzung von Mobiltelefonen (zehn Jahre und länger) und gutartigen Tumoren des Hör- und Gleichgewichtsnervs bestehe. Es sei auch keine Häufung von Tumoren auf der Kopfseite festzustellen, an der bevorzugt telefoniert wurde. Auch die Größe der Tumore war nicht von der Handynutzung abhängig.

"Nach und nach kann durch diese Arbeiten der WHO, die allen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, den unbegründeten Ängsten vieler NutzerInnen entgegen gewirkt werden. Es ist zu hoffen, dass sich die Diskussion über Mobilfunk durch solche Ergebnisse versachlichen lässt und modernen Mythen der Boden entzogen wird", so Barmüller abschließend. (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.