Richter-Präsidentin Helige plädiert für Flexibilität

29. Jänner 2004, 20:55
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Böhmdorfer-Vorstoß: zuständiger Richter soll bei jeder Kinderübergabe anwesend sein

Wien - Die Präsidentin der Richter-Vereinigung, Barbara Helige, kann dem Vorschlag von Justizminister Dieter Böhmdorfer (F), wonach als Folge aus dem aktuellen Fall des Salzburger Buben Christian künftig bei jeder Kindesübergabe der zuständige Richter anwesend sein solle, zwar etwas abgewinnen. In der "ZiB 2" betonte Helige aber, sie bevorzuge "größtmögliche Flexibilität". Es gebe auch Fälle, wo sich das Kind etwa vor dem Richter fürchten würde.

Positiv äußerte sich Helige auch zu dem Vorschlag, künftig für das betroffene Kind oder die betroffenen Kinder einen eigenen Anwalt vorzusehen. Es müsse das Bestmögliche für das Wohl des Kindes getan werden. (APA)

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