Vater in "Help TV": "Habe nicht beeinflusst"

29. Jänner 2004, 19:13
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Will Kontakt zu Ex-Frau aufrecht halten

Salzburg - In der ORF-Sendung "Help TV" am Abend nahm der Vater des achtjährigen Scheidungskindes Christian spektakulären Salzburger Sorgerechtsstreit Stellung. Im Gespräch mit Moderatorin Barbara Stöckl, das vor der Sendung aufgezeichnet worden war, wies Ulf W. den Vorwurf eines Gutachters zurück, er habe seinen Sohn massiv beeinflusst. Er sei im laufenden Verfahren vom Jugendamt gebeten worden, sich um die Kinder zu kümmern, und wenn diese von sich aus zur Mutter wollten, wäre dies für ihn "selbstverständlich in Ordnung" gewesen.

Bevor Christian heute in Salzburg von seiner Ex-Frau in Begleitung von Polizisten aus dem St.-Johanns-Spital weggebracht worden war, hätten sich "so ähnliche Szenen wie am Montagabend" in Großgmain abgespielt, sagte W.. "Christian hat sich an mich geklammert, seine Mutter angegriffen und mit ihr gestritten."

Medienrummel

Die Vorwürfe, er habe den Medienrummel zugelassen, bezeichnete der Schwede als "nicht fair". Leute aus seinem Umfeld hätten sich an die Medien gewandt, ihm selbst sei ja vom Gericht ein Sprechverbot auferlegt worden. In den Weihnachtsferien, als er Urlaub hatte, sei dann das Gerücht entstanden, er wäre untergetaucht. Kaum habe er seinen Wagen nach den Feiertagen vor seinem Wohnhaus geparkt, sei schon ein Reporter aufgetaucht. Er habe sich dann andere Parkplätze gesucht.

Auf die Frage, ob er die Ansicht von Experten teile, dass Christian das Vertrauen in seine Eltern verloren habe, meinte der Vater: "Ich versuche mit meiner Ex-Frau in Gesprächen einen Weg zu finden, dass Ruhe einkehrt." Bisher sei es aber nicht gelungen, ein sinnvolles Gespräch zu führen. Er gebe aber seine massiven Bemühungen nicht auf. (APA)

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