Zahl der deutschen Haushalte mit Computern hat sich fast verdreifacht.

29. Jänner 2004, 14:03
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2003 besaßen 61,4 Prozent der deutschen Haushalte einen PC und 27,1 Prozent einen DVD-Player

Die Zahl der deutschen Haushalte mit Computern hat sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdreifacht. Annähernd verdoppelt hat sich in diesem Zeitraum die Ausstattung der Haushalte mit Wäschetrocknern, Mikrowellengeräten und Camcordern. Dies geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden hervor.

Langlebige Gebrauchsgütern

Nach der Studie, die die Verbreitung von langlebigen Gebrauchsgütern untersucht, besaßen 1993 bundesweit 21,2 Prozent der Haushalte einen PC. 2003 waren es 61,4 Prozent. Im vergangenen Jahr hatten 36,5 Prozent einen Wäschetrockner (1993: 19,2 Prozent), 62,7 Prozent ein Mikrowellengerät (1993: 35,1 Prozent) und 21,9 Prozent einen Camcorder (1993: 10,0 Prozent). 27,1 Prozent verfügten über einen DVD-Player, deren Zahl in den Haushalten erstmals gemessen wurde. In der Untersuchung wurden die Angaben von knapp 60 000 Haushalten auf die bundesweit knapp 38 Millionen Haushalte hochgerechnet.

Telefonanschlüsse

Für die neuen Bundesländer belegt die Studie die rasante Entwicklung bei den Telefonanschlüssen. Hatten vor zehn Jahren nur 49 Prozent aller Haushalte in Ostdeutschland einen Telefonanschluss, waren es 98 Prozent im Jahr 2003. Große Unterschiede zwischen neuen und alten Bundesländern gab es 2003 noch bei der Ausstattung mit Fahrzeugen (Ost: 71,9 Prozent, West: 78 Prozent). Fast gleich ist dagegen die Verfügbarkeit von Fernsehgeräten (Ost: 95,4 Prozent, West: 94,2 Prozent).(apa)

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