"Americans are from Mars, Europeans are from Venus ..."

28. Jänner 2004, 12:59
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... und genau dahin macht sich die ESA auf: Arbeiten am "Venus Express" in vollem Gang

Wien - Während die ESA-Sonde Mars-Express nun seine Kreise bzw. Ellipsen um den Roten Planeten zieht, laufen bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA bereits die Arbeiten für das Nachfolgeprojekt Venus-Express an. Auch bei dieser Mission wird wieder High-tech "Made in Austria" an Bord sein, die Leitung wird der gebürtige gebürtige Steirer Rudolf Schmidt (54) übernehmen.

Venus-Express ist mehr oder weniger ein Nachbau von Mars-Express, daher setzt die ESA auf Bewährtes. Schmidt ging nach Studium in Graz 1982 zur ESTEC - dem Technologiezentrum der ESA. Er arbeitete bereits an den CLUSTER-Missionen mit - ein Projekt zur Erforschung des irdischen Magnetfeldes - ehe er die Leitung von Mars-Express übertragen bekam. Sobald die Sonde mehr oder weniger routinemäßig arbeitet, soll der Grazer sich mehr und mehr der Nachfolgemission zur Venus widmen.

Den Auftrag für die Schutzhülle der Venus-Sonde erhielt - wie schon bei der Mars-Mission - Austrian Aerospace. Die Außenhaut besteht aus bis zu 25 Schichten metallisierter Kunststofffolien. Diese thermische Isolation ermöglicht es, die Temperaturen im Inneren des unbemannten Raumfahrzeugs in einem kontrollierten Bereich zu halten, heißt es in einer Aussendung der Austrian Aerospace. Das gesamte Auftragsvolumen für Austrian Aerospace im Rahmen des Venus-Express-Projekts beläuft sich auf 1,3 Millionen Euro. (APA)

  • (Anmerkung: Der Titel bezieht sich auf eine viel zitierte Formulierung des US-amerikanischen Politik-Experten Robert Kagan über die wachsende ideologische Kluft zwischen den USA und Westeuropa)
    montage: derstandard.at

    (Anmerkung: Der Titel bezieht sich auf eine viel zitierte Formulierung des US-amerikanischen Politik-Experten Robert Kagan über die wachsende ideologische Kluft zwischen den USA und Westeuropa)

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