15.200 Influenza-Neuerkrankungen in Wien

27. Jänner 2004, 18:44
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Erreger H3N2 Fujian treibt sein Unwesen

Wien - Immer mehr Wiener müssen sich mit Fieber und Gliederschmerzen herumschlagen: Die Influenza in Wien ist im Steigen. Vergangene Woche (19. bis 25. Jänner) wurden in der Bundeshauptstadt 15.200 Neuerkrankungen (Grippe und grippale Infekte) registriert, sagte ein Sprecher der MA 15 am Dienstag.

In den meisten Fällen handelt es sich um den Erreger des Stammes H3N2 Fujian. Experten raten, sich noch immunisieren zu lassen. Der Impfschutz baut sich rasch auf.

Die Influenza ist eine Viruserkrankung der Atemwege, die meist plötzlich mit hohem Fieber und schwerem allgemeinen Unwohlsein beginnt. Mitunter kann sie zahlreichen Komplikationen wie Lungenentzündung, Herzmuskelentzündung, Kreislaufbeschwerden, aber auch Nervenentzündung einhergehen kann. Immer wieder sterben Personen an der Influenza und ihren Spätfolgen. (APA)

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