UN-Organisationen fordern Hilfe bei Bekämpfung

28. Jänner 2004, 20:55
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Warnung vor verheerenden weltweiten Folgen, wenn Epidemie nicht eingedämmt wird - Die betroffenen Länder seien dringend auf Gelder und technische Unterstützung von außen angewiesen

Drei internationale Gesundheits- und Ernährungsorganisationen haben zur weltweiten Hilfe bei der Bekämpfung der Vogelgrippe in Asien aufgerufen. In einer am Dienstag in Genf veröffentlichten gemeinsamen Erklärung warnten die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sowie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) vor verheerenden weltweiten Folgen auch für Menschen, sollte die Epidemie nicht konsequent eingedämmt werden. Die betroffenen Länder seien dringend auf Gelder und technische Unterstützung von außen angewiesen.

Mutation des Virus befürchter

Die WHO hatte bereits am Wochenende die konsequente Bekämpfung der Geflügelpest angemahnt: Wenn sich der in Vietnam und Thailand grassierende, besonders aggressive Virusstamm H5N1 weiter ausbreite, bestehe die Gefahr, dass der Erreger im menschlichen Körper zu einem neuen Virus mutiere, der dann von Mensch zu Mensch übertragbar sei. Bisher hatten sich Patienten nur bei erkrankten Tieren angesteckt. In Vietnam und Thailand starben bereits mindestens acht Menschen an der Vogelgrippe, bei weiteren Fällen stehen die Laborergebnisse noch aus. (APA/AFP)

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