Deutsche Polizisten wegen Tod eines Schubhäftlings vor Gericht

von Redaktion  |  28. Jänner 2004, 12:11

Aamir Ageeb erstickte bei seiner Abschiebung

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
druckenweitersagen:
Christopher Hähnchen
27.01.2004 09:27
"wegen Nötigung, Diebstahls, Hausfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung"

Ein angenehmer Zeitgenosse und ein wertvolles Mitglied jeder Gesellschaft, mit einem Wort. Man kann sich unschwer vorstellen, dass er gegen seine Abschiebung nicht nur protestiert hat, indem er Bob-Dylan-Lieder gesungen hat. Ohne Zweifel ist es wiederum furchtbar und eines Rechtsstaates unwürdig, dass er deswegen auf diese Weise sterben musste. Wie die Annahme, es gebe keine Banditen mit schwarzer Haut, blauäugig und sozialromantisch ist, ist jedenfalls die Gesellschaft scheinheilig, die sich solcher Personen per (Fremden-)Gesetz entledigt, und sich, wenn was schiefgeht, an den Polizisten abputzt, die die Drecksarbeit erledigen dürfen.

Luky Pozzo
27.01.2004 10:02

Also mit einem Wort: einerseits - andererseits.

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