Skandalspiel in Istanbul

30. Jänner 2004, 10:25
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Fünf rote Karten gegen Tabellenführer Besiktas führten zum Abbruch - Samsunspor führte zu diesem Zeitpunkt 4:1 - Torerfolg für Akagündüz

Istanbul - Ein Skandalspiel gab es am Sonntag in der 18. Runde der türkischen Fußball-Meisterschaft. Weil Tabellenführer Besiktas in der Begegnung gegen Samsunspor nach fünf Platzverweisen nur noch sechs Spieler auf dem Rasen hatte, brach Schiedsrichter Cem Papila die Begegnung im Inönü-Stadion fünf Minuten vor Schluss ab. Zu diesem Zeitpunkt führte Samsunspor mit 4:1. Bis dahin hatte der Referee die Besiktas-Spieler Zago (25.), Üzülmez (41.), Yildirim (44.), Pancu (69.) und Zan (85.) mit Rot oder Gelb-Rot vorzeitig in die Kabine geschickt.

Mit einem Torerfolg machte hingegen einmal mehr Muhammet Akagündüz auf sich aufmerksam. Der ÖFB-Teamkandidat steuerte zum 2:0-Heimerfolg von Malatyaspor gegen Adanaspor den Treffer zum 1:0 bei. Nach 18 Runden liegt Malatyaspor damit auf Platz fünf. (APA/dpa)

Türkei - 18. Runde:

  • Diyarbakirspor - Galatasaray 0:0
  • Denizlispor - Sebatspor 1:2
  • Gaziantepspor - Bursaspor 3:2
  • Elazigspor - Genclerbirligi 1:1
  • Malatyaspor (Akagündüz erzielte das 1:0) - Adanaspor 2:0
  • Trabzonspor - Konyaspor 0:3
  • Ankaragücü - Caykur Rizespor 4:1
  • Istanbulspor - Fenerbahce 0:1
  • Besiktas - Samsunspor abgebrochen

    Tabellenspitze: Besiktas 43/17 vor Fenerbahce 38/18 und Trabzonspor 34/18 - 5. Malatyaspor (Akagündüz) 30/18

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      Istanbul: Spieler und Zuseher im Clinch

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      Jede Menge Polizei im Einsatz.

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