Veronica Ferres lag zehn Tage lang im Koma

27. Jänner 2004, 20:13
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Schauspielerin hatte 1999 Meningitis und Enzephalitis

Hamburg - Schauspielerin Veronica Ferres ist 1999 nur knapp dem Tod entkommen. Sie sei zehn Tage im Koma gelegen, sagte die 38-Jährige der "Bild am Sonntag". "Nach einem Urlaub in Marokko war ich lebensgefährlich erkrankt. Beim Golfen hat mich eine Mücke gestochen, und ich bekam einen schlimmen Tropenvirus. Ich hatte eine Meningitis (Hirnhautentzündung) und eine Enzephalitis (Gehirnentzündung)", berichtete sie.

Lange sei nicht klar gewesen, ob sie überleben werde. "Dieser Virus ist zu 75 Prozent tödlich. 25 Prozent überleben, davon bleiben 20 Prozent für immer behindert", sagte Ferres. Sie sei drei Wochen lang im Krankenhaus gelegen und anschließend fast drei Monate in einer Reha-Klinik in Bayern. "Ich musste dort wieder sprechen und gehen lernen."

Anschließend habe sie psychische Betreuung benötigt, um in ihr normales Leben zurückzukehren. "Es ist nämlich wahnsinnig demütigend, wenn man so schwach und hilflos ist. Wenn man versucht zu sprechen und es nicht kann. Es waren Momente unendlicher Einsamkeit in meinem Leben." (APA/AP)

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