"Eberswalder Goldschatz" aufgespürt

24. Jänner 2004, 11:30
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Bronzezeitlicher Schatz aus Brandenburg soll in einem Moskauer Museum lagern

Hamburg - Ein lange verschollen geglaubter bronzezeitlicher Goldschatz aus Brandenburg ist offenbar in Moskau aufgetaucht. Wie "Spiegel TV" am Freitag berichtete, lagert der "Eberswalder Goldschatz" in einem Museumsdepot der russischen Hauptstadt. Eine Reporterin habe ihn nach mehrmonatiger Recherche im Puschkin-Museum ausfindig gemacht, teilte die Hamburger TV-Firma mit. Museumsdirektorin Irina Antonowa habe ein Geheimdepot mit dem Schatz geöffnet, hieß es weiter.

1913 waren bei Schachtarbeiten in Eberswalde bei Berlin neun Goldschalen und sowie ein kleiner Goldbarren aus der Bronzezeit mit einem Gesamtgewicht von mehr als drei Kilogramm gefunden worden. Der Schatz wurde in ein Berliner Museum gebracht und fiel 1945 offenbar der Roten Armee in die Hände. Von russischer Seite wurde jahrzehntelang bestritten, dass der Schatz in Moskau ist.(APA/AP)

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