Grasser-Sprecherin: "Alles gesagt, was es zu sagen gibt"

27. Jänner 2004, 13:28
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Weder Dementi noch Bestätigung zu 9.900 Euro-Spende an Sozialfonds

Wien - Äußerst knapp fiel am Freitag die Stellungnahme des Finanzministeriums zu den neuerlichen Vorhaltungen der Opposition aus. "Bundesminister Grasser hat alles dazu gesagt, was es zu sagen gibt", so Petra Bergauer, Pressesprecherin von Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Gegenüber den zuständigen Behörden sei "alles offen gelegt worden". Nun warte man mit Spannung auf das Ergebnis der Ermittlungen.

Ein "News"-Bericht, wonach der "Verein zur Förderung der New Economy", dem Grassers Kabinettchef Matthias Winkler vorsitzt, 9.900 Euro aus einer Spende der Industriellenvereinigung an Grassers Sozialfonds überwiesen hat, wurde von Bergauer weder bestätigt noch dementiert. Laut "News" ist diese Überweisung mit der Satzung des Vereins, der auch Grassers Homepage finanziert hat, nicht vereinbar. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt gegen Winkler wegen des Verdachts auf Untreue und auf Steuerhinterziehung. (APA)

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