Agassi und Roddick ohne Probleme

24. Jänner 2004, 09:47
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US-Stars zogen im Eilzugstempo ins Achtelfinale ein - Strafe für Santoro wegen Spuckens

Melbourne - Der Freitag stand bei den Australian Open ganz im Zeichen der Favoriten. Titelverteidiger Andre Agassi (6:0,6:3,6:3 gegen Thomas Enqvist) und der topgesetzte Andy Roddick (6:2,6:0,6:2 gegen Taylor Dent) überstanden ihre Drittrundenpartien ohne jegliche Probleme und zogen im Eilzugstempo ins Achtelfinale ein. Roddick etwa brauchte nur 71 Minuten zum Erfolg gegen US-Landsmann Taylor Dent, der danach von der "schlimmsten Tennis-Erfahrung meines Lebens" sprach.

Agassi versus Srichaphan

Roddick trifft nun im Achtelfinale auf Melzer-Bezwinger Sjeng Schalken, Agassi bekommt es mit dem Thailänder Paradorn Srichaphan, dem er in Wimbledon 2002 im bisher einzigen Duell unterlag, zu tun. Während Srichaphan sich gegen Gustavo Kuerten mit 6:3,7:5,6:4 durchsetzte, blieb Agassi gegen Enqvist ungefährdet und gab nur sechs Games ab. Der Schwede, 1999 noch Finalist der Australian Open, konnte die Siegesserie des Routiniers in Melbourne nicht stoppen. Nach den Erfolgen 2000, 2001 (2002 pausierte er wegen Verletzung) und 2003 hält Agassi schon bei 24 Siegen in Folge. "Es ist schön, schnell zu gewinnen. Man will sich möglichst viel Energie für später aufheben", meinte der Champion.

Ebenfalls im Achtelfinale stehen Marat Safin (rang Todd Martin 7:5,1:6,4:6,6:0,7:5 nieder) und James Blake (klarer Dreisatzerfolg gegen den Franzosen Olivier Patience), dazu kamen auch Sebastien Grosjean (verlor gegen Dominik Hrbaty den ersten Satz und behielt danach klar die Oberhand) und Robby Ginepri (6:2,6:3,6:4 gegen Nicolas Escude) eine Runde weiter.

Henin-Hardenne auf Kurs

Bei den Damen behielt die Weltranglisten-Erste Justine Henin-Hardenne mit dem 6:2,7:5 über die Russin Swetlana Kusnetsowa ihren Erfolgskurs, als nächste Gegnerin wartet Mara Santangelo, die in Runde zwei Barbara Schett ausgeschaltet hatte. Auch Lindsay Davenport und Amelie Mauresmo stehen unter den letzten 16.

1.500 Dollar Strafe für Santoro

Weniger gute Nachrichten gab es am Freitag für Fabrice Santoro. Der Franzose muss 1.500 Dollar Strafe an den Internationalen Tennis-Verband (ITF) zahlen, weil er bei seiner Vier-Satz-Niederlage gegen Lokalmatador Mark Philippoussis am Donnerstag in Richtung eines Linienrichters gespuckt hatte. Auch der Slowake Karol Kucera hatte sich nach seiner Niederlage gegen Lleyton Hewitt über die zu "patriotischen" Entscheidungen der australischen Linienrichter beschwert. (APA/Reuters/dpa)

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    Andre Agassi ließ nichts anbrennen.

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    Andy Roddick mit Überstunden auf dem Platz.

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