Peter Miroschnikoff - Doyen der deutschen Journalisten in Wien

23. Jänner 2004, 11:16
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Der Doyen der deutschen Korrespondenten in Wien steht jetzt dem Verband der Auslandspresse vor. Der langjährige Studioleiter des Ersten Deutschen Fernsehens (ARD), Peter Miroschnikoff, hat die Nachfolge des Griechen Dimitris Dimitrakoudis angetreten, der den 1945 - wenige Monate nach der Zweiten Republik - gegründeten Verband 19 Jahre geleitet hatte.

Der neue Präsident, der am 25. Februar 1942 in Danzig zur Welt kam - die Familie lebte vor der Oktoberrevolution in St. Petersburg -, ist seit 1966 ARD-Redakteur. Vor dem Studium der Soziologie und Volkswirtschaft in München hatte er bereits als Gymnasiast in Hameln bei regionalen Blättern volontiert. Als Student war er Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks und Fernsehens.

1973 wurde er Nahost-Korrespondent der ARD mit Sitz in Tel Aviv. Fünf Jahre später kam Peter Miroschnikoff als Südosteuropa-Korrespondent nach Wien. Nach neunjähriger Unterbrechung - von 1987 bis 1996 war er mit der Leitung der Redaktionsgruppe für Feature und Reportagen beim Bayerischen Fernsehen betraut - kehrte er wieder als Chef des ARD-Südosteuropa-Studios nach Wien zurück.

Miroschnikoff engagiert sich auch im Rahmen von Fortbildungsprogrammen von ARD und ZDF für die journalistische Nachwuchsausbildung in Krisen- und Kriegsgebieten.

Im neuen Auslandspresse-Vorstand ist Deutschland zudem durch den "Spiegel"-Korrespondenten Jürgen Kremb, der neun Jahre in Peking stationiert war, und durch Susanne Glass vom ARD-Rundfunk München vertreten. (APA)

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