USA: Dicke kosten gleich viel wie Raucher

23. Jänner 2004, 14:46
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Bis zu 6,7 Prozent des Gesundheitsbudgets wird für die Behandlung krankhaften Übergewichts ausgegeben

Washington - Die medizinische Behandlung fettleibiger Menschen in den Vereinigten Staaten hat im vergangenen Jahr 75 Milliarden Dollar (rund 60 Milliarden Euro) gekostet. "Die Langzeitwirkung der Fettleibigkeit auf die Gesundheit unseres Landes und auf unsere Wirtschaft darf nicht unterschätzt werden", sagte die Leiterin des Zentrums für Krankheitsüberwachung und Vorsorge (CDC), Julie Gerberding, am Mittwochabend bei der Vorstellung einer Studie zu diesem Thema.

Der Untersuchung zufolge wird die Hälfte dieser Ausgaben aus öffentlichen Geldern bestritten. In den einzelnen Bundesstaaten werden demnach bis zu 6,7 Prozent des Gesundheitsbudgets für die Behandlung krankhaften Übergewichts ausgegeben.

Für die Gesellschaft sei diese Krankheit ebenso kostspielig wie das Rauchen, sagte einer der Verfasser der Studie, Eric Finkelstein, vom internationalen Forschungsinstitut RTI. (AFP, DER STANDARD Printausgabe 23.1.2004)

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