Top-FavoritInnen ziehen in Runde drei ein

23. Jänner 2004, 12:45
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Federer eindrucksvoll - Clijsters gab kein einziges Game ab - 15-jährige Französin überraschte

Melbourne - Am vierten Spieltag der Australian Open erwischte es zwar einige Gesetzte aus den hinteren Regionen, doch die Favorits gaben sich keine Blößen. Roger Federer (SUI-2), Juan Carlos Ferrero (ESP-3) und David Nalbandian (ARG-8) kamen ebenso weiter wie Lokalmatador Lleyton Hewitt (AUS-15). Bei den Damen meisterten Kim Clijsters (BEL-2) und Venus Williams (USA-3) ohne Satzverlust die zweite Runde, in der hingegen für die als Nummer acht gesetzte Linz-Siegerin Ai Sugiyama unerwartet früh Endstation war.

Eindrucksvoll agierte vor allem Federer, der den US-Qualifikanten Jeff Morrison im Schongang mit 6:2,6:3,6:4 vom Platz fegte. "Ich weiß, dass ich dieses Turnier gewinnen kann. Ich fühle mich hier sehr wohl und erwarte nach meinem Sieg in Wimbledon nun auch hier viel von mir", sagte der Schweizer, der im Vorjahr nicht weniger als sieben Titel - darunter die CA-Trophy in Wien - gewonnen hatte. Sein nächster Gegner ist der junge Australier Todd Reid.

Etwas mehr Mühe hatte Ferrero, der sich bei seinem 6:4,7:6,7:5-Erfolg über den Italiener Filippo Volandri am Rücken und am linken Ellbogen behandeln lassen musste. "Es ist nicht so schlimm, alles okay", beruhigte der spanische French Open-Sieger, der es nun mit dem Schweden Tomas Johansson zu tun bekommt.

Lokalmatador Hewitt bezwang den Slowaken Karol Kucera mit 1:6,6:1,6:4,6:1 und trifft nun auf Spaniens 17-jähriges Talent Rafael Nadal, das heuer auch in Kitzbühel zu sehen sein wird. Australiens Hoffnungen ruhen auch noch auf Mark Philippoussis, der den Franzosen Fabrice Santoro mit 4:6,6:3,6:4,6:2 ausschaltete.

Kim Clijsters gab gegen die Italienerin Maria Elena Camerin kein einziges Game ab, der vor kurzem noch lädierte Knöchel bereitete keinerlei Probleme. "Alles war perfekt", konstatierte die Belgierin nach ihrem vierten "zu Null-Sieg" bei einem Grand Slam-Turnier. Nächste Gegnerin ist Dinara Safina, die 17-jährige Schwester von Marat Safin.

Noch 15 ist die Französin Tatiana Golovin, die drei Tage vor ihrem 16. Geburtstag mit einem 6:2,6:3-Sieg über die als Nummer 14 gesetzte Anna Smashnova-Pistolesi als jüngste Spielerin den Einzug in die dritte Runde schaffte.

Weiter im Rennen ist auch Venus Williams, die nach einem 6:4,6:2-Erfolg über die Russin Wera Duschewina auf ihre US-Landsfrau Lisa Raymond trifft.(APA)

  • Roger Federer darf sich selber applaudieren.

    Roger Federer darf sich selber applaudieren.

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