Feministische Theorie: Bedeutungsproduktionen in Wellness-Diskursen

23. Jänner 2004, 15:28
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Im Rahmen der Seminarreihe Feministische Theorie und Geschlechterforschung spricht Mag. rer. soc. oec. Dr. Elisabeth Mixa (Wien) zum Thema: Genieße! Selbst-Inszenierungen und Bedeutungsproduktionen in Wellness-Diskursen.

Wie gestaltet sich die Sorge um das Selbst, und welche Gestaltungen finden sich gegenwärtig im um sich greifenden Wellness-Trend? In einer Verbindung von Feldforschung und Diskursanalyse wird versucht, Spuren in der Grauzone von Kategorien und Neologismen des Wellness-Diskurses aufzufinden und unterschiedlichen Narrationen der Sprach-Bilder nachzuspüren. Im Fokus stehen Visualisierungen und (psychische) Räume, die sich als zentrale Konfigurationen und Imaginationen zeigen. Zur Diskussion stehen Vorstellungen von Körperlichkeit, Selbst/Identitäten und Geschlecht, wie sie in der neuen Wohlfühl-Gesundheitskultur mit diesem versteckten Imperativ zum Glücklichsein diskursiviert und produziert werden.

Zur Vortragenden

Elisabeth Mixa: diplomierte Sozialarbeiterin, Studium der Soziologie an der Universität Wien, freie Wissenschaftlerin; Forschungsschwerpunkte und Publikationen auf dem Gebiet der Feministische Forschung, der Gender Studies und der Kulturwissenschaften.

Konzept und Koordination: Dr. Silvia Stoller / Mag. Dr. Eva Waniek (red)

Mittwoch, 28. Jänner 2004, 18.30 Uhr
im INSTITUT FÜR WISSENSCHAFT UND KUNST 1090 Wien, Berggasse 17, Seminarraum 3 Telefon / Fax: (++43 1) 317 43 42

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