Warnung vor Aids in Osteuropa

26. Jänner 2004, 21:08
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Genf - Robert-Koch-Institut, WHO und UNO warnen vor medizinischer Unterversorgung von Aidspatienten und hoher Ansteckungsgefahr in Osteuropa. Am schlimmsten von HIV betroffen seien derzeit Russland, die Ukraine und die baltischen Staaten. Auch in Weißrussland, Moldawien und Kasachstan breite sich die Infektion rasch aus.

Schon eine Million der 15- bis 49-jährigen Russen seien HIV-infiziert. Dabei befinde sich die Epidemie noch in einem frühen Stadium. Größtes Problem osteuropäischer Gesundheitssysteme: Zugang zur Therapie zu schaffen. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22. 1. 2004)

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