Siegeszug der frei verfügbaren Datenbanken

28. Jänner 2004, 12:44
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In vielen Einsatzbereichen bieten MySQL und Co. ihren kommerziellen Konkurrenten erfolgreich Paroli

Open-Source-Datenbanken sind längst schon keine Spielzeuge für den Hausgebrauch mehr. In vielen Einsatzbereichen bieten sie ihren kommerziellen Konkurrenten erfolgreich Paroli, schreibt das Magazin iX in seiner aktuellen Ausgabe.

Für den Einsatz im Unternehmensbereich geeignet

Sie trotzen der Hochpreispolitik der etablierten Database Managementsysteme: die frei verfügbaren Datenbanken wie Firebird, MaxDB, MySQL und PostgreSQL. Auch wenn sie noch immer gegen die Unterstellung ankämpfen, dass es ihnen an Funktionsvielfalt mangele, sind alle Open-Source Datenbanken für den Einsatz im Unternehmensbereich geeignet. Jedoch setzen sie unterschiedliche Schwerpunkte.

Anwendungsgebiete

Während MySQL seine Triumphe hauptsächlich in WebAnwendungen feiert, konzentriert sich MaxDB auf das SAPSegment. Firebird ist durchaus als Unternehmensdatenbank tauglich, allerdings muss man sich die notwendigen Tools selber zusammensuchen. PostgreSQL stellt eher wissenschaftliche Aspekte in den Vordergrund und bietet beispielsweise Spezialitäten wie die Verarbeitung geografischer Daten.

"Wenn Oracle, DB2 oder MS SQL Server überdimensioniert oder zu teuer erscheinen"

Auch wenn sich die Argumente der geringen Produktionsstabilität und des fehlenden kommerziellen Supports nicht ganz von der Hand weisen lassen: "Wenn Oracle, DB2 oder MS SQL Server überdimensioniert oder zu teuer erscheinen, können Open-Source-Varianten durchaus in Betracht gezogen werden", so iX-Redakteur Jürgen Diercks. (red)

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