"Bin emanzipierte Frau, keine Feministin"

22. Jänner 2004, 10:46
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Ferrero-Waldner schwört auf die "Wahlfreiheit der Frauen" - Die "Zurück-an-den-Herd"- Politik der Regierung sei "völlig falsche Interpretation"

Wien - Warum man/frau bei der BundespräsidentInnen-Wahl ihr die Stimme geben sollte? - Die erste Antwort der ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner auf diese Frage im morgen erscheinenden NEWS-Interview lautet: "Weil ich die erste Frau in diesem Amt wäre".

"Mit Hilfen kann man das organisieren"

Sie selbst definiert sich als berufstätige, emanzipierte Frau, jedoch: "Ich bin keine Feministin, wollte aber immer berufstätig sein, auch wenn ich Kinder gehabt hätte. Ich wäre nie zuhause geblieben, mit Hilfen kann man das organisieren." Dass die ÖVP-FPÖ-Regierung begünstige, dass Frauen dem Arbeitsmarkt fernbleiben, sei "eine völlig falsche Interpretation". Sie wolle lediglich die Wahlfreiheit für Frauen sichern. "Frauen müssen dann selbst entscheiden, ob sie mit Kindern daheim bleiben oder wieder berufstätig sein wollen." (red)

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    Wird Ferrero-Waldner mit diesen Aussagen bei den Wählerinnen punkten?
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