Hewlett-Packard Österreich: Linux beseitigt heterogene IT-Strukturen

29. Jänner 2004, 18:21
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Trend zu hin zum freien Betriebssystem hält an - Lizenzgebühren nicht entscheidendes Argument

"Hewlett-Packard (HP) hat 2003 weltweit 2,5 Mrd. Dollar (1,99 Mrd. Euro) mit dem Verkauf von Produkten rund um das Betriebssystem Linux umgesetzt, was einem Anstieg von 40 Prozent gegenüber 2002 entspricht", erklärte heute Mittwoch HP-Linux-Experte Gerald Kautz. Der Trend hin zu Linux als Windows-Alternative des unumstrittenen Marktführers Microsoft halte weiter an.

Kostenreduktion

Zur Kostenreduktion in den Unternehmen sei es wichtig, deren IT-Architektur aufeinander abzustimmen und die Vielfalt der Betriebssysteme zu beseitigen. Und dazu sei Linux hervorragend geeignet, so Kautz. Weniger bedeutend sei hingegen das Kostenargument "Lizenzgebühren" (im Gegensatz zu Windows ist Linux ein offenes System, dass von erfahrenen Programmierern weiterentwickelt werden kann und für das keine Lizenzen zu bezahlen sind, Anm.).

Prozessoptimierung und- automatisierung

Für 2004 erwartet sich Kautz in der IT-Branche weiterhin einen Konsolidierungskurs sowie eine Prozessoptimierung und- automatisierung. Außerdem werde der Trend hin zur Auslagerung von Geschäftsbereichen ("Outsourcing") anhalten. Gut entwickeln werde sich laut HP das Geschäft mit mobilen Lösungen, wobei nun auch der öffentliche Bereich verstärktes Interesse dafür zeige. Wie viele Marktforscher auch sieht Kautz ein Anziehen der Wirtschaft, so sei das Geschäft in den vergangenen Monaten "sehr gut gelaufen". Wobei 2003 auch nicht so schlecht gewesen sei, betonte Kautz. (APA)

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