Höchstgelegener See der Welt droht überzugehen

23. Jänner 2004, 22:12
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Der Titicacasee könnte dutzende Dörfer in Peru und Bolivien überschwemmen

La Paz - Der höchstgelegene See der Welt droht überzugehen. Durch den heftigen Regen der vergangenen Wochen sei zu befürchten, dass der Titicacasee an der Grenze zwischen Peru und Bolivien dutzende Dörfer überschwemme, teilte der bolivianische Landwirtschaftsminister Jose Cortes am Dienstag mit.

80 Menschen amen bereits ums Leben

Bereits im März vergangenen Jahres war der See in knapp 4.000 Metern Höhe über die Ufer getreten und hatte schwere Schäden angerichtet. Durch Überschwemmungen kamen in den vergangenen vier Wochen in Bolivien bereits etwa achtzig Menschen ums Leben.

See verfügt nur über einen Abfluss

Insgesamt münden etwa 25 Flüsse in den Titicacasee, die alle im Altiplano der Anden entspringen. Dagegen verfügt der See nur über einen Abfluss. 95 Prozent des aufgenommenen Wassers verliert er durch Verdunstung. Im See liegen 41 Inseln, von denen viele bewohnt sind. Das Fischervolk der Uru lebt noch immer auf aus Schilf gebauten künstlichen Inseln. (APA)

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    Bereits im März vergangenen Jahres hat der See nach einer Überschwemmung schwere Schäden angerichtet

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