Computer und Mobiltelefone wurden 2003 ein Fünftel billiger

28. Jänner 2004, 12:40
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Auch Digicams und DVD-Player unter "Preisdämpfern" des Jahres

Im Schnitt ist die Inflationsrate in Österreich im Vorjahr von 1,8 auf 1,3 Prozent zurückgegangen. Bei einzelnen Produkten und Dienstleistungen war die Preisentwicklung dagegen höchst unterschiedlich: Während sich Computer, PC-Drucker und Mobiltelefone um gut ein Fünftel verbilligten, verteuerte sich etwa die Gas-Grundgebühr nach Angaben der Statistik Austria um 39 Prozent.

Durch den Wegfall der Ambulanzgebühr gab es bei "Krankenschein-/Ambulanzgebühr" einen rechnerischen Preisrückgang von 39 Prozent. Weit oben in der "Hitliste" der Preisdämpfer finden sich auch Digitalkameras und DVD-Player, die 2003 um ein Fünftel bzw. ein Siebentel billiger zu haben waren als im Jahr davor. Brillenfassungen kosteten ein Zehntel weniger - ein Zeichen für den belebten Wettbewerb im Optikerbereich. Auch Fotogeräte und optische Geräte wurden um 10 Prozent billiger.

"Preistreiber" Nummer eins war im Vorjahr die um 39 Prozent höher ermittelte Gas-Grundgebühr, gefolgt von Bienenhonig mit +34 Prozent und Heilbehelfen mit +20,5 Prozent. Lacke kosteten im Schnitt 13 Prozent mehr. Die Fahrschul-Preise gaben mit +12,3 Prozent kräftig Gas. Bleistifte verteuerten sich ebenfalls um gut 12 Prozent und Vollmilchschokolade um 11 Prozent. (APA)

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