Frauenbild der 50er-Jahre

21. Jänner 2004, 11:37
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Klagenfurter SP-Frauenvorsitzende: Frauenpolitik der Regierung auf Koch- und Strick-Kurse beschränkt

Klagenfurt - Koch- und Strickkurse, "wie gestalte ich meine Weihnachtsgeschenke" und derleichen seien der Inhalt des Jahresprogramms des Klagenfurter Frauenreferates. "Das so transportierte veraltete Frauenbild sei ein fatales Signal. Frauen zurück an den Herd scheint die Botschaft des Klagenfurter Frauenreferates zu sein", kritisiert SP-Frauenvorsitzende Sieglinde Trannacher die vorliegende Broschüre. Was FPÖ und ÖVP unter Frauenpolitik verstehen, sei mehr als konservativ. Es stelle sich die Frage, wieso die grüne Frauenreferentin der Stadt, Anita Wulz, bei einer derartigen Politik mitgehe.

Damit setze sich auf Stadtebene nur fort, was Schwarz-Blau auf Bundes- und Landesebene transportieren. "Die Abschaffung des Frauenministeriums war ein erster Schritt zur Abwertung der Frauen in unserem Land. Dann kam die Pensionsreform, die Frauen eklatant benachteiligte. Der Gipfel ist die Steuerreform, von der Frauen in größerem Ausmaß negativ betroffen sind als Männer", lässt Trannacher die Fakten sprechen, wie schlecht es um die schwarz-blaue Frauenpolitik bestellt ist. Aussagen einer Frauenministerin, wie "mega-affen-titten-geil" seien für eine zukunftsorientierte Frauenpolitik nicht förderlich, kritisierte Trannacher. (red)

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    Archivbild von 1956: Frauenpolitik der ÖVP und FPÖ wie in den 50er-Jahren.
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