Safaripark: Masseverwalter wartet auf Geld

21. Jänner 2004, 21:15
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"Zugang für Besucher" in Gänserndorf werde gesperrt - Unklarheiten über Deckung der laufenden Kosten - Mit Kommentar

Der "Zugang für Besucher" im Gänserndorfer Safaripark werde gesperrt: Das kündigte am Dienstag Masseverwalter Ferdinand Bruckner an, jener Rechtsanwalt, der seit Konkursantrag vom Montag über die Geschicke des Freilandzoos bestimmt.

Überhaupt sei ihm derzeit nicht klar, wie die laufenden Kosten des Betriebs gedeckt werden sollten, erläutert Bruckner. Grund dafür: Der Ankündigung des Landes und der Pharmafirma Baxter, dem Safaripark zur Überbrückung vorerst insgesamt 157.000 Euro zur Verfügung zu stellen, sei "noch keine Zusage" gefolgt. Außer "privater Geld-und Heizölspenden" gebe es derzeit nichts Konkretes.

Am Mittwoch wird in Gänserndorf eine Betriebsversammlung stattfinden. Für die 64 Mitarbeiter, die seit fünf Monaten keine Löhne bekommen haben, stelle sich - so Roland Sperk von der Arbeiterkammer - die Frage, "ob diese Gelder rasch aus dem Insolvenzausgleichsfonds beglichen werden können". (bri/DER STANDARD; Printausgabe, 21.1.2004)

Kommentar

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